Kulturelle Hegemonie: Gramsci und Kaisers Analyse

_ Felix Menzel, Gastforscher, Institut für konservative Wirtschaftspolitik (IKW). Dresden, 30.01.2026. Erstveröffentlichung des Originaltextes auf Recherche Dresden.

Kernbotschaften & Handlungsempfehlungen

  • Die Erringung kultureller Hegemonie erfordert eine Durchdringung des Alltagsverstands, wie Gramsci es in seinen Gefängnisheften beschreibt, doch rechte Strategien sollten nicht offenbart werden, um strategische Nachteile zu vermeiden, und passen möglicherweise nicht zur DNS rechten Denkens, das Pluralismus und Freiheit betonen sollte, wie Binkert in „Wie Deutschland tickt“ argumentiert.
  • Ein Marsch durch die Institutionen ist unrealistisch; stattdessen muss eine Parallel-Polis aufgebaut werden, um den herrschaftsfreien Diskurs als Illusion zu entlarven und linke Hegemonie zu bekämpfen, ohne selbst einen Gesinnungsstaat zu errichten, der Freiheit und Wohlstand untergräbt.
  • Politische Justiz und die Instrumentalisierung von NGOs als ideologische Staatsapparate schwächen Innovation und Wirtschaft; der Staat sollte Neutralität wahren, um Wettbewerb der Ideen zu ermöglichen, wie Kant im „Streit der Fakultäten“ von 1798 zeigt, und utopische Politiken wie Verstaatlichungen vermeiden, die den Niedergang beschleunigen würden.
  • Gramscis Pessimismus des Verstandes, Optimismus des Willens bietet eine bessere Orientierung als Spenglers Fatalismus; rechte Visionen sollten Freiheit und Wohlstand priorisieren, inspiriert von Figuren wie Fugger, Diesel und Müller-Armack, um reale Nöte der Bürger anzugehen und ideologische Sackgassen zu umgehen.
  • Die Rechte muss Medien und Zivilgesellschaft als fünfte Gewalt erobern, ohne linke Fehler zu wiederholen, da Hegemonie in der Öffentlichkeit legitim ist, aber nicht im Staat, wo sie zu Tyrannei führt; optimistischer Blick nach vorn betont Lernen aus Fehlern, um Wählerzustimmung und Wohlstand zu sichern.

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Die Frage, wie die Deutungshoheit in einer Gesellschaft errungen werden kann und wie kulturelle Hegemonie anschließend gefestigt werden könnte, um einer patriotischen Partei wie der AfD eine stabile Regierungsführung zu ermöglichen, statt eines bloßen Durchwurstelns, steht im Zentrum der Analyse. Um diese Themen zu beleuchten, greift der neurechte Theoretiker Benedikt Kaiser auf den italienischen Kommunisten Antonio Gramsci zurück, insbesondere auf dessen Konzepte aus den Gefängnisheften (Gramsci, 1947). Kaiser schlägt dabei einen fundamentalen Kurswechsel in der Metapolitik vor. Während der Historiker Karlheinz Weißmann Anfang der 2000er-Jahre die Empfehlung gab, sich auf die Hörsäle zu konzentrieren, wie in seinen Schriften zur Metapolitik dargelegt (Weißmann, 2000), erweitert Kaiser die Kampfzone. In plakativ formulierter Weise argumentiert er, dass metapolitischer Erfolg darin bestehe, den Kampf um die Herzen zu gewinnen. Dazu müsse man, angelehnt an Gramscis Theorie der Hegemonie, den Alltagsverstand durchdringen. Zugleich zielt Kaiser darauf ab, die Fehler des Rechtspopulismus zu überwinden, dem er vorwirft, die Ursachen der multiplen Krisen in unserer Gesellschaft zu verkennen und sich lediglich auf oberflächliche Symptome zu konzentrieren.

Herrschaftsfreier Diskurs als Illusion

In den vergangenen Jahrzehnten haben sich die Universitäten noch stärker als zuvor zu linksgrünen Biotopen entwickelt, die einen zunehmend geringeren Bezug zur Realität aufweisen. Die letzten konservativen Wissenschaftler wurden aus den Universitäten vertrieben oder distanzieren sich von ihren früheren Positionen. Vor diesem Hintergrund erscheint ein Marsch durch die Institutionen, wie er den 68ern gelang, als unrealistisches Wunschdenken. Ausnahmslos alle Rechten müssen, ob sie es wollen oder nicht, eine Parallel-Polis aufbauen, wie sie Vaclav Havel in seinen Essays zur Dissidenz beschrieben hat (Havel, 1988). Denn der angebliche herrschaftsfreie Diskurs von Jürgen Habermas, wie er in der Theorie des kommunikativen Handelns entwickelt wurde (Habermas, 1981), war lediglich eine Illusion, um die tatsächlichen Machtverhältnisse zu verschleiern. Die Linken haben somit ein falsches Spiel betrieben: Sie haben von herrschaftsfreiem Diskurs gesprochen, während sie in Wirklichkeit eine kulturelle Hegemonie errichtet haben, die es dem Gegner verwehrt, das Spielfeld der Massenmedien, Universitäten und Kultureinrichtungen auch nur zu betreten. Im Schnelldurchlauf lässt sich dies an der SPD illustrieren: Aus der Opposition heraus baute die SPD eigene Zeitungen auf. Über eine für den Durchschnittsbürger undurchsichtige Beteiligungsstruktur wurden diese Blätter im Laufe der Zeit mit etablierten Medien verschmolzen. Dieses aufgebaute kulturelle und ökonomische Kapital nutzt das linke Lager geschickt, um einerseits alle Lebensbereiche zu infiltrieren und andererseits den politischen Gegner fernzuhalten und massenwirksam zu stigmatisieren.

Linke Strategien mit rechten Mitteln bekämpfen?

Die naheliegende Strategie bestünde nun darin, von rechts ähnlich vorzugehen. Darauf läuft Benedikt Kaisers Ansatz hinaus, wie er in seinem Buch Der Hegemonie entgegen: Gramsci, Metapolitik und Neue Rechte dargelegt wird (Kaiser, 2025). Zwei Problembereiche kristallisieren sich dabei heraus: Zunächst stellt sich die Frage, ob es klug ist, die eigene Angriffsstrategie vorab zu verraten. Dies gilt insbesondere für Kaiser, da er nicht nur als freier, unabhängiger Publizist agiert, sondern sich als Berater von AfD-Parlamentariern bewusst darüber sein muss, vom Verfassungsschutz und dem politischen Gegner als Beobachtungsobjekt geführt zu werden. Darauf aufbauend ist zu klären, ob die kulturelle Hegemonie zur DNA des rechten Denkens passt. In seinem Buch Wie Deutschland tickt (Binkert, 2025), das Kaiser intensiv rezipiert hat, schreibt der Meinungsforscher Hermann Binkert bezugnehmend auf Gramsci: „Zu einer pluralistischen Gesellschaft – und sie allein ist dem freiheitlichen Verfassungsstaat angemessen – passt das Streben nach kultureller Hegemonie nicht. Daraus ergeben sich dann auch die Maßstäbe, anhand derer spezifische Gefahren für die Meinungsfreiheit erkannt werden können und abgewehrt werden sollten.“ Würde der Verfassungsschutz wirklich Grundrechte schützen und nicht etwa die Regierung, müsste er – Binkert zufolge – gegen die Hegemoniebestrebungen aller politischen Formationen vorgehen. Das liefe ebenfalls auf Gesinnungsprüfungen hinaus und ist abzulehnen. Der Verfassungsschutz hat sich auf militante Bestrebungen zu beschränken. Trotzdem gibt Binkert die Antwort auf unsere erste Frage: Es ist unter ausschließlich strategischen Gesichtspunkten eine Dummheit, die eigenen Hegemoniebestrebungen offen zu artikulieren. Geschickter dürfte ein Lügenstrategem à la Habermas sein.

Rechtsstaat versus rechter Gesinnungsstaat

Erst die kulturelle Hegemonie, dann die politische Herrschaft und danach eine Veränderung der Gesetze und der Justiz? Kaiser begründet diesen Dreischritt damit, dass es eine sogenannte Neutralität der Institutionen nicht gibt und vielleicht nie gegeben hat. In der Arena der Öffentlichkeit findet ein Tauziehen zwischen Linken und Rechten statt. Das stimmt! Wer bei diesem Tauziehen nachgibt und seine Position in vorauseilendem Gehorsam zu Mitte-rechts abschwächt, wird in die gegnerische Hälfte gezogen. Heißt das aber zugleich, dass ein Gesinnungsstaat unausweichlich ist? Heißt es, dass die Reaktion auf den Linksstaat nicht in einem Rechtsstaat, sondern in einem rechten Gesinnungsstaat zu suchen ist? Das Grundgesetz enthält an sich gute Vorkehrungen gegen den Gesinnungsstaat, die allerdings mehr und mehr missachtet werden: Dass jedes öffentliche Amt ausschließlich nach Befähigung und nicht nach Ideologie zu vergeben ist, zählt genauso dazu wie die Betonung, Parteien dürften an der politischen Willensbildung nur mitwirken.

Sobald diese Parteien den Staat dominieren und damit eine Hegemonie ausüben, machen sie sich ihn zur Beute und errichten eine Tyrannei der Werte. Stört uns das nur, weil wir auf der falschen Seite stehen? Oder gibt es grundsätzliche Erwägungen dagegen vorzutragen? Die Hegemonie in der Öffentlichkeit erringen zu wollen, ist grundverschieden von einer Hegemonie im sozialen System des Staates. In der Öffentlichkeit darf und soll um Werte gekämpft werden, im Staat nicht.

Politische Justiz

Wohin die Vermischung beider Sphären führt, hat der Politologe Philip Manow gezeigt, etwa in seiner Analyse der liberalen Demokratie (Manow, 2024). Er wirft der aktuellen liberalen Demokratie vor, sie sei dazu übergegangen, einen Kranz an Werten, wie z. B. Klimaschutz und die LGBTQ*-Rechte, verbindlich festzuschreiben. Jeder, der diese von der Öffentlichkeit in den Staat transferierten Werte ablehne, laufe Gefahr, von Gerichten dafür sanktioniert zu werden. Dies gehe bis hin zu Parteiverboten. In der liberalen Demokratie stellen sich damit die Regierung und die Gerichte vielfach gegen das Volk. Manow ahnt, dass diese Demokratieverkürzung auf Dauer jede Gesellschaft zerreißen muss und die Wut gegen die da oben immer weiter anschwillt.

Erstaunlicherweise taucht dieses Problem schon bei Gramsci auf. In seinen Gefängnisheften brachte er die Schwäche des Liberalismus auf den Begriff Bürokratie (Gramsci, 1947). Diese Bürokratie bringe eine Kaste hervor. Die Gewaltenteilung sehe daher wie folgt aus: Auf der einen Seite stehe das gewählte Parlament und die damals noch freie Zivilgesellschaft. Auf der anderen Seite neige der Hegemonieapparat der liberal-bürokratischen Kaste an der empfindlichsten Stelle dazu, die Justiz zu vereinnahmen und Willkürakte mindestens zu dulden. Gramsci wusste, wovon er sprach. Vor Gericht verteidigte er sich übrigens damit, seine politischen Aktivitäten seien keineswegs konspirativ gewesen. Er habe immer dazu gestanden, Kommunist zu sein. Es half ihm nichts. 1928 verurteilte ihn ein faschistisches Sondergericht aufgrund seiner politischen Arbeit zu 20 Jahren Haft (Gramsci, 1947).

Gerade mit Blick auf das Leben von Gramsci ist das Modell der Hegemonie für den Staat abzulehnen. Ein freiheitlicher Staat darf seine politischen Gegner nicht einsperren, sofern sie friedlich agieren. Benedikt Kaiser ist zuzustimmen, wenn er die Neutralität der Staatsdiener in Frage stellt. Lehrer, Polizisten, Richter und die Mitarbeiter des Finanzamtes handeln sehr wohl vom Zeitgeist beeinflusst. Konservative mit einem skeptischen Menschenbild dürften zudem auf den natürlichen Opportunismus der Staatsdiener hinweisen.

Die Rolle der NGOs

Der entscheidende Punkt ist nun aber zu sagen: Bis hierher und keinen Millimeter weiter! Zum Machterhalt ist es aus freiheitlicher Perspektive legitim, diesen natürlichen Opportunismus stillschweigend zu nutzen. Sobald der Staat jedoch damit beginnt, bestimmte Teile der Zivilgesellschaft steuergeldfinanziert von Nicht-Regierungsorganisationen de facto zu Regierungsorganisationen umzubauen, ist diese Grenze überschritten. Bereits an dieser Grenze entscheidet sich die Frage, ob wir es mit einem Rechtsstaat oder einem Gesinnungsstaat zu tun haben.

Hinzu kommt: Je stärker die ideologischen Staatsapparate (Louis Althusser), zu denen steuergeldfinanzierte NGOs und Vereine zu zählen sind, desto schwächer die Innovationskraft einer Gesellschaft (Althusser, 1970). Das gilt für Wirtschaft und Wissenschaft gleichermaßen. Es sei in diesem Zusammenhang daran erinnert, was der Streit der Fakultäten (Immanuel Kant, 1798) auslöste. Indem sich die Philosophie gegen die staats- und kirchennahen Wissenschaften durchsetzte, erlebte Deutschland eine einzigartige Blüte des Geistes und resultierend aus dem freien Denken die Geburt etlicher neuer Fachgebiete. Ohne die freie Philosophie hätte sich somit auch nicht der sogenannte MINT-Bereich entwickeln können.

Wahrheitsmonopole und wirtschaftliche Konsequenzen

Odo Marquard, der von Kaiser als Negativbeispiel eines intelligenten, aber wirkungslosen Liberalkonservativen genannt wird, vertrat die in der Tat wenig ansprechend klingende Meinung, man müsse sich auch einmal mit zweitbesten Möglichkeiten und Vizelösungen begnügen, weil sie besser seien als überhebliche Utopien, die sich auf lange Sicht als fatale Fehlschlüsse erweisen (Marquard, 1986). Aus dieser Überlegung lässt sich ableiten, dass der Staat gut beraten wäre, weder selbst ein Wahrheitsmonopol zu beanspruchen noch sich dazu verführen zu lassen, die Forderungen der gesellschaftlichen Meinungsführer umzusetzen, sondern durch größtmögliche Neutralität einen Wettbewerb der Ideen zu organisieren.

Die selbstmörderische Klimapolitik zeigt, was passiert, wenn ein Staat den Hegemonialmächten der veröffentlichten Meinung blind folgt, ohne den Taschenrechner anzuschmeißen. Utopische Politik wird immer wieder an mathematischen, ökonomischen und naturwissenschaftlichen Gesetzmäßigkeiten scheitern. Hoffentlich führen die ökonomischen Schäden dieser Politik wenigstens dazu, die Meinungsführerschaft der Klimaretter brechen zu können.

Was für die Klimabewegung gilt, lässt sich auch auf das übertragen, was Benedikt Kaiser als ideologisches Programm vorschwebt: In seinem Buch über den Solidarischen Patriotismus von 2020 forderte er unter anderem, Schlüsselindustrien dem Profitstreben zu entziehen und in die öffentliche Hand zu überführen (Kaiser, 2020). Mit diesem Programm wäre die Industrieflucht aus Deutschland vermutlich noch zügiger vonstatten gegangen als ohnehin schon. Eine AfD in Regierungsverantwortung hätte sich mit der Umsetzung eines solchen Programms inklusive der Verstaatlichung von BMW, VW und Mercedes ins eigene Knie geschossen und wäre dann vermutlich für immer erledigt.

Benedikt Kaiser ist sich sicher, dass die AfD nur eine einzige Chance erhält, um es richtig zu machen. Was er deshalb fürchtet, ist Harmlosigkeit und eine zu große Kompromissbereitschaft gegenüber der von Linken jahrzehntelang domestizierten Mitte – namentlich gegenüber CDU und CSU. Diese Sorge ist berechtigt, solange sich die AfD schwer damit tut, eigene Visionen für die Zukunft zu formulieren. Ideologische Sackgassen, die den ökonomischen Niedergang beschleunigen, sind aber mindestens genauso gefährlich für den Erfolg einer Partei.

Pessimismus des Verstandes, Optimismus des Willens

Was sich von Gramsci lernen lässt, ist die konsequente Ausrichtung an den Nöten der einfachen Bürger und der klare Blick nach vorn. Gramscis Pessimismus des Verstandes, Optimismus des Willens ist für den politischen Alltag besser geeignet als Oswald Spenglers Optimismus ist Feigheit (Gramsci, 1947; Spengler, 1918). Kaiser begibt sich somit in einen Selbstwiderspruch, wenn er an die aus Frankreich stammende originäre Neue Rechte der 1960er- und 70er-Jahre anknüpfen will, um einen Europäischen Sozialismus zu revitalisieren.

Die Suche nach einem Dritten Weg zwischen Globalkapitalismus und Kommunismus kann man übrigens auch etwas deutscher angehen: Jakob Fugger, Rudolf Diesel und Alfred Müller-Armack stehen dafür beispielsweise parat. Sie alle haben gezeigt: Erst muss Wohlstand erwirtschaftet werden. Erst danach lassen sich Maßnahmen des sozialen Ausgleichs überhaupt realisieren (Fugger, 1527; Diesel, 1903; Müller-Armack, 1947).

Zum Stichwortgeber der Rechten konnte Gramsci nur werden, weil ihre Weltanschauung einen entscheidenden Mangel aufwies. Konservative und Rechte glaubten, Gemeinschaftsdenken könne nur aus der Gemeinde heraus organisch gedeihen. Familie und Dorfleben müssten somit bewahrt werden, hieß es richtigerweise, aber eben auch die neuen Realitäten der Massengesellschaft ignorierend. Das postulierte 1887 selbst Ferdinand Tönnies, obwohl er schon das anbrechende Zeitalter der Gesellschaft erkannte, in dem andere Gesetze gelten (Tönnies, 1887). Ernst Jünger beschwor dann unter dem Eindruck des Ersten Weltkrieges den Kampf als gemeinschaftsstiftende Kraft (Jünger, 1922) und Carl Schmitt erklärte in der Weimarer Republik Öffentlichkeit und Diskussion zu einer leeren und nichtigen Formalität (Schmitt, 1923).

Die Medien hatten sich aber längst als vierte Gewalt etabliert und die lobbyismusanfällige Zivilgesellschaft lässt sich analog dazu als fünfte Gewalt begreifen. Diese Bereiche jahrzehntelang kampflos dem Gegner zu überlassen, war verheerend. Doch blicken wir – wie von Gramsci gefordert – optimistisch nach vorn: Die Rechte hat diese Lektion verstanden!

Sie sollte deshalb auch darauf achten, die Fehler der linken Hegemonialmächte nicht zu wiederholen. Freiheit und Wohlstand gehören unbedingt zu unserer positiven Vision von Deutschland! Die SPD besitzt zwar weiter beinahe ein komplettes Zeitungsmonopol. Doch mit der Wählerzustimmung geht es trotz der kulturellen Hegemonie genauso steil bergab wie mit dem Wohlstand und der Freiheit.

Quellen & Literatur

  1. Kaiser, B. (2025). Der Hegemonie entgegen: Gramsci, Metapolitik und Neue Rechte. Jungeuropa Verlag.
  2. Gramsci, A. (1947). Gefängnishefte. Argument Verlag.
  3. Weißmann, K. (2000). Metapolitik und Hörsäle. Verlag Antaios.
  4. Havel, V. (1988). Parallel Polis, or An Independent Society in Central and Eastern Europe: An Inquiry. Social Research.
  5. Habermas, J. (1981). Theorie des kommunikativen Handelns. Suhrkamp.
  6. Binkert, H. (2025). Wie Deutschland tickt. Fontis Verlag.
  7. Manow, P. (2024). Unter Beobachtung. Suhrkamp.
  8. Althusser, L. (1970). Ideology and Ideological State Apparatuses. Verso.
  9. Kant, I. (1798). Der Streit der Fakultäten. Reclam.
  10. Marquard, O. (1986). Apologie des Zufälligen: Philosophische Studien. Reclam.
  11. Kaiser, B. (2020). Solidarischer Patriotismus: Die soziale Frage von rechts. Verlag Antaios.
  12. Spengler, O. (1918). Der Untergang des Abendlandes. C.H. Beck.
  13. Fugger, J. (1527). Inventur der Firma Fugger. Digitale Sammlungen.
  14. Diesel, R. (1903). Solidarismus: Natürliche wirtschaftliche Erlösung des Menschen. Oldenbourg.
  15. Müller-Armack, A. (1947). Wirtschaftslenkung und Marktwirtschaft. Kastell.
  16. Tönnies, F. (1887). Gemeinschaft und Gesellschaft. Fues’s Verlag.
  17. Jünger, E. (1922). Der Kampf als inneres Erlebnis. Mittler & Sohn.
  18. Schmitt, C. (1923). Die geistesgeschichtliche Lage des heutigen Parlamentarismus. Duncker & Humblot.

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