Der Iran-Konflikt als Katalysator: Deutschlands Energiekrise und der imperativ energiepolitischer Reformen zur Reindustrialisierung

_ Christopher Kofner, Geschäftsführer und Ökonom, Institut für konservative Wirtschaftspolitik (IKW). München, 07.03.2026.

Kernbotschaften & Handlungsempfehlungen

  • Eskalierende Energiekrise und dringender Reformbedarf: Angesichts der durch den Iran-Konflikt verschärften Energiekrise – einschließlich Szenarien wie einer zweiwöchigen Blockade der Straße von Hormus mit Brent-Preisen von 90–100 USD pro Barrel, Benzinpreisen (E5) bei 2,30 €/l, Diesel bei 2,20 €/l und einer Jahresinflation von 2,4–2,7%, die bei vier- bis fünfwochiger Blockade auf Brent 120–140 USD, Benzin 2,60 €/l, Diesel 2,50 €/l sowie Inflation 2,9–3,5% ansteigt und bei längerem Krieg bis Ende 2026 Brent über 150 USD, Benzin/Diesel 2,40–2,70 €/l und Inflation 3,5–3,8% (2026/27) eskaliert – sollte die CDU/CSU ihre Koalition mit der SPD auflösen und eine Partnerschaft mit der AfD eingehen, um ein umfassendes Reformprogramm umzusetzen, das Abschaffung der nationalen CO₂-Abgabe (BEHG) für Benzin, Diesel, Erdgas und Heizöl, Verweigerung des Beitritts zu ETS 2, Austritt aus ETS 1, Herabsetzung der Energiesteuer auf EU-Mindestniveau, Senkung der Stromsteuer auf EU-Minimum, Reduzierung der Umsatzsteuer auf 7% für alle Energieprodukte, Kartellaufsicht an Tankstellen, Wiederinbetriebnahme von elf Kernkraftwerken, Einführung einer strategischen Erdgasreserve sowie pragmatische Diplomatie im Stil Willy Brandts für langfristige Gasverträge vorsieht, wodurch Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig gestärkt würden.
  • Potenzielle Entlastungen bei Kraftstoffen und Heizkosten: Selbst bei aktuell hohen Beschaffungspreisen würde die Umsetzung solcher Maßnahmen – etwa Abschaffung der CO₂-Abgabe, 90%-ige Senkung der Energiesteuer und Umsatzsteuer auf 7% – die Kraftstoffpreise spürbar mindern, sodass Super E10 von 1,94 €/l auf 1,28 €/l (-66 Cent/l) und Diesel von 2,01 €/l auf 1,51 €/l (-50 Cent/l) fiele; analog stiege bei längerer Hormus-Blockade der Erdgas-Großhandelspreis auf 90 €/MWh (Verdreifachung), was prognostizierte Endpreise 2026 von 10,63 ct/kWh (Gewerbe, R²=0,750), 6,82 ct/kWh (Industrie, R²=0,919) und 14,50 ct/kWh (Haushalte, R²=0,930) impliziert, wobei der 2025er Haushaltsgaspreis (12,40 ct/kWh: 39,2% Beschaffung, 20,5% Steuern, 18,6% Netze, 12,1% Vertrieb, 8,2% CO₂-Abgabe etc.) auf 9,63 ct/kWh (–22%) und Heizöl (92,32 ct/l: Energiesteuer 6,14 ct/l, CO₂ 17,42 ct/l, MwSt 19%) auf 58,44 ct/l (–36%) sinken könnte, was Verbraucher und Industrie grundlegend entlastet.
  • Strompreisstabilisierung durch Kernkraft und Steuerentlastung: Trotz eingeleiteter Rückbauarbeiten ist die Wiederinbetriebnahme von elf deaktivierten Kernkraftwerken technisch, rechtlich und wirtschaftlich machbar und könnte angesichts hoher Strompreise sowie Versorgungsrisiken die Stromversorgung stabilisieren, wobei Berechnungen mit dem EWI Merit Order Tool 2025 eine Preissenkung um 46,83% vorhersagen – Gewerbe von 28,75 ct/kWh auf 15,28 ct/kWh, Industrie von 19,09 ct/kWh auf 10,15 ct/kWh, Haushalte von 42,46 ct/kWh auf 22,57 ct/kWh –, ergänzt durch ETS-Aussetzung, Stromsteuersenkung (Gewerbe: 2,05 auf 0,05 ct/kWh, Haushalte: 0,1 ct/kWh) und Umsatzsteuer auf 7%, was Preise auf 5,54 ct/kWh (Gewerbe), 7,70 ct/kWh (Industrie) und 11,12 ct/kWh (Haushalte) drückt; im Vergleich zu China (7,5–9,9 ct/kWh Industrie, 9,9 ct/kWh Gewerbe 2024–2025) und USA (7,2 ct/kWh Industrie, 12,1 ct/kWh Gewerbe 2025–2026) läge Deutschland damit gleichauf oder darunter, was eine massive Wettbewerbssteigerung und Reindustrialisierung ermöglicht, da energieintensive Sektoren von niedrigeren Strom- und Gaskosten profitieren würden.
  • Fiskalische Machbarkeit der Reformen: Die entfallenden Einnahmen aus Steuern und Abgaben in Höhe von rund 63 Mrd. € – umfassend Energiesteuer (36,4 Mrd. €), EU-ETS 1 (5,4 Mrd. €), BEHG-CO₂-Bepreisung (16 Mrd. €) und Stromsteuer (5,2 Mrd. €) (ohne Umsatzsteuer) – ließen sich vollständig durch Einsparungen bei Bundesausgaben für Klima-, Energiewende-, Asyl- und Genderpolitik kompensieren, wie die AfD-Bundestagsfraktion in ihrem Alternativhaushalt 2025 mit 125 Mrd. € Gesamteinsparungen detailliert darlegt, wodurch das Reformprogramm nicht nur wirtschaftlich vorteilhaft, sondern auch fiskalisch vertretbar wäre.

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Der Konflikt mit dem Iran beschleunigt die ohnehin dramatische Preisexplosion für Energie in Deutschland, wodurch Mobilität, Heizung und Stromversorgung für Privatpersonen sowie die Industrie zunehmend unerschwinglich werden.¹ Der Iran-Krieg fungiert hierbei als zusätzlicher Preistreiber, der die bereits stark ansteigenden Kosten für Kraftstoffe, Heizenergie und Strom in Deutschland weiter verschärft. Der fundamentale strukturelle Grund für diese Entwicklung liegt jedoch primär nicht im geopolitischen Konflikt, sondern in der fehlgeleiteten Dekarbonisierungspolitik der EU-, Bundes- und Landesregierungen, die seit Jahren einen systematischen Preisdruck auf den Energiemarkt ausübt.

Im Kontext dieser Politik – maßgeblich vorangetrieben von CSU/CDU, SPD, FDP und Grünen – sind die Verbraucherpreise in Deutschland zwischen 2019 und 2025 kumuliert um etwa 22,5% gestiegen, was einen substanziellen Kaufkraftverlust für die Bevölkerung impliziert.² Das reale Medianeinkommen pro Haushalt ist in demselben Zeitraum um rund 1.700 € bzw. etwa 4% eingebrochen.³ Vor diesem Hintergrund der eskalierenden Energiekrise erscheint es geboten, dass die CDU/CSU ihre Koalition mit der SPD auflöst und stattdessen eine Koalition mit der AfD eingeht, um ein umfassendes energiepolitisches Reformprogramm zu implementieren. Dieses Programm zielt im Kern auf eine langfristige Entlastung der Energieverbraucher ab, indem es die Abschaffung der CO₂-Abgabe und des Emissionshandels vorsieht, Energie-, Strom- und Umsatzsteuern senkt, eine Marktaufsicht gegen unlautere Preissteigerungen etabliert, die Stromversorgung durch Reaktivierung der Kernkraftwerke stabilisiert, eine strategische Erdgasreserve einführt sowie eine aktive energiepolitische Diplomatie für langfristige Gaslieferungen betreibt.

Auswirkungen auf die Mobilität (Kraftstoffpreise)

Deutschland importiert zwar nur einen relativ geringen Anteil seines Rohöls aus dem Nahen Osten – im Durchschnitt etwa 7–9%, hauptsächlich aus Ländern wie dem Irak oder Saudi-Arabien⁴ –, doch ein signifikanter Teil dieser Importe wird über die Straße von Hormus transportiert. Gleichzeitig passieren etwa 20% bis ein Viertel des global gehandelten Öls diese strategisch sensible Meerenge.⁵ Eine Blockade dieser Route würde folglich trotz der begrenzten direkten Importabhängigkeit Deutschlands erhebliche indirekte Effekte entfalten, da sie das globale Angebot verknappt, den Weltmarktpreis massiv ansteigen lässt und somit auch die Ölversorgung sowie Energiepreise in Deutschland spürbar beeinflusst – insbesondere angesichts aktueller Berichte, wonach die Tankerbewegungen durch die Straße von Hormus aufgrund der Eskalation um rund 91% gegenüber normalen Niveaus zurückgegangen sind, mehrere Tanker von Drohnen getroffen wurden und zahlreiche Schiffe umgeleitet oder von Versicherern zurückgehalten werden.⁶

Am 6. März 2026 lag der durchschnittliche Benzinpreis (E5) in Deutschland bei 2,00 € pro Liter, während der Dieselpreis 2,07 € pro Liter betrug.⁷ Im Vergleich zum Jahresdurchschnitt 2025 entspricht dies einem Anstieg des Benzinpreises um 14,4% und des Dieselpreises um 27,5%. Zeitgleich notierte der Brent-Preis bei 87,2 USD pro Barrel, was einem Zuwachs von 25,2% gegenüber dem Jahresdurchschnitt 2025 darstellt, als ein Barrel noch knapp unter 70 USD kostete.⁸

Bei einer zweiwöchigen Blockade der Straße von Hormus im zweiten Quartal 2026 würde der Brent-Preis auf 90–100 USD pro Barrel klettern, der Benzinpreis (E5) auf 2,30 €/l und der Dieselpreis auf 2,20 €/l, wobei die Jahresinflation in Deutschland auf 2,4 bis 2,7% ansteigen könnte.⁹ Bei einer vier- bis fünfwochigen Blockade im zweiten Quartal 2026 erreichte Brent 120–140 USD pro Barrel, Benzin (E5) 2,60 €/l, Diesel 2,50 €/l, und die Jahresinflation würde auf 2,9 bis 3,5% schnellen.¹⁰ Bei einem längeren Iran-Krieg bis Ende 2026 überschritte Brent die Marke von 150 USD pro Barrel, Benzin (E5) läge bei 2,40–2,70 €/l, Diesel bei 2,40–2,70 €/l, und die Jahresinflation in Deutschland würde auf 3,5 bis 3,8% (2026/27) klettern.¹¹

Tabelle 1. Auswirkungen einer Blockade der Straße von Hormus auf Öl- und Spritpreise sowie Inflation in Deutschland (2026)

Szenario / Dauer der Blockade Brent-Preis (USD/Barrel) Benzinpreis E5 (€/l) Dieselpreis (€/l) Jahresinflation Deutschland (%)
Zweiwöchige Blockade (Q2 2026) 90–100 2,30 2,20 2,4–2,7
Vier- bis fünfwöchige Blockade (Q2 2026) 120–140 2,60 2,50 2,9–3,5
Längerer Iran-Krieg bis Ende 2026 >150 2,40–2,70 2,40–2,70 3,5–3,8

Quelle: Brzeski, C., ING DiBa (2026); Kaessler, M. (2026); IW Köln (2026)

Trotz des Rohölpreisanstiegs aufgrund des Iran-Kriegs stellt dieser jedoch nicht den Hauptgrund für die hohen Benzin- und Dieselpreise in Deutschland dar, da ein Großteil des Endverbraucherpreises auf staatliche Steuern und Abgaben entfällt: Beim Super E10 machen von durchschnittlich etwa 1,94 €/l rund 65,4 Cent Energiesteuer, 15,7 Cent CO₂-Abgabe und etwa 31,0 Cent Mehrwertsteuer aus, sodass Steuern und Abgaben zusammen etwa 57,8% des Gesamtpreises ausmachen; beim Diesel fallen von rund 2,01 €/l etwa 47,0 Cent Energiesteuer, 17,3 Cent CO₂-Abgabe und etwa 32,1 Cent Mehrwertsteuer an, was insgesamt rund 48,0% des Endpreises auf staatliche Abgaben entfallen lässt.¹²

Die AfD fordert seit Langem die vollständige Abschaffung jeglicher CO₂-Bepreisung sowie eine deutliche Senkung der Energiesteuer auf Benzin und Diesel auf das EU-Mindestniveau und zudem eine Reduzierung der Mehrwertsteuer auf Kraftstoffe auf das niedrigstmögliche Maß.¹³ Bereits am 4. März 2026 postulierte die AfD-Bundestagsfraktion – vertreten unter anderem durch Parteivorsitzende Dr. Alice Weidel – angesichts der stark steigenden Kraftstoffpreise ein sofortiges Entlastungspaket mit Aussetzung der CO₂-Abgabe auf Benzin und Diesel, einer Senkung der Energiesteuer um 90% sowie einer Reduzierung der Mehrwertsteuer auf Kraftstoffe für zunächst drei Monate, um den dramatisch ansteigenden Preisen umgehend entgegenzuwirken.¹⁴ Es ist zu begrüßen, dass Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder (CSU) diese Forderung aufgriff und am 5. März 2026 erklärte, zunächst abzuwarten, ob sich die Lage auf den Energiemärkten kurzfristig stabilisiere, spätestens jedoch in etwa zwei Wochen über ein Aussetzen der CO₂-Bepreisung nachzudenken sei, falls sich die Situation nicht bessere. Gleichzeitig forderte er eine Prüfung, ob das Kartellrecht gegen mögliche Preisübertreibungen an Tankstellen eingesetzt werden könne, also ob Mineralölkonzerne oder Händler die Preise stärker erhöhten, als durch die gestiegenen Kosten gerechtfertigt. Darüber hinaus kündigte er – anscheinend von den langjährigen AfD-Mahnen überzeugt – eine grundsätzliche politische Debatte über die Zukunft der CO₂-Bepreisung an, da diese Abgabe die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft „fundamental beeinträchtige“ und langfristig überprüft werden müsse.¹⁵

Selbst bei den derzeit hohen Beschaffungspreisen würde eine Abschaffung der CO₂-Abgabe, eine Senkung der Energiesteuer um 90% sowie eine Reduzierung der Mehrwertsteuer auf 7% die Kraftstoffpreise spürbar senken: Unter diesen Annahmen sänke der Preis für Super E10 rechnerisch von etwa 1,94 €/l auf rund 1,28 €/l, während der Dieselpreis von etwa 2,01 €/l auf rund 1,51 €/l fallen, was einer Entlastung von ungefähr 66 Cent pro Liter bei Benzin und 50 Cent pro Liter bei Diesel entspricht.¹⁶

Tabelle 2. Wirkung steuerlicher Entlastungen auf Kraftstoffpreise

Kraftstoff Ausgangspreis (€/l) Mit Steuer- und CO₂-Senkungen (€/l) Entlastung (€/l)
Super E10 1,94 1,28 0,66
Diesel 2,01 1,51 0,50

Quelle: Eigene Berechnungen des Autors anhand von Daten des ADAC (2026).

Auswirkungen auf das Heizen

Die geplante Reform des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) im Rahmen eines neuen Gebäudemodernisierungsgesetzes markiert zwar einen Schritt in die richtige Richtung, indem sie den Einbau und Weiterbetrieb von Gas- und Ölheizungen grundsätzlich wieder ermöglicht und damit die bisherige 65-Prozent-Vorgabe für erneuerbare Energien beim Heizungseinbau abschaffen soll. Dennoch erweist sich diese Initiative von CDU/CSU und SPD lediglich als Täuschungsmanöver statt echter Deregulierung. Erstens verpflichtet die EU-Gebäudeenergieeffizienzrichtlinie (EPBD) von 2024 die Mitgliedstaaten, alle neuen Gebäude ab 2030 als Nullemissionsgebäude zu errichten, wobei diese Vorgabe für öffentliche Gebäude bereits ab 2028 gilt.¹⁷ Zweitens sieht die Reform vor, neue Gasheizungen künftig mit steigenden Anteilen sogenannter „grüner Gase“ wie Biomethan oder Wasserstoff zu betreiben, die jedoch mittelfristig kaum verfügbar und teuer sein werden. Drittens bleibt die Nutzung fossiler Brennstoffe durch die CO₂-Bepreisung strukturell verteuert: Mit dem Übergang vom nationalen Brennstoffemissionshandel zum EU-Emissionshandel für Gebäude und Verkehr (ETS II) ab 2027 könnte der CO₂-Preis auf 235 Euro pro Tonne CO₂ steigen und damit die Kosten für Erdgas und Heizöl langfristig erhöhen.¹⁸

Aufgrund der Energiewende, der Dekarbonisierung, der CO₂-Bepreisung sowie der Russland-Sanktionen sind die Gaspreise für Gewerbekunden von 4,55 ct/kWh im Jahr 2019 auf 9,48 ct/kWh im Jahr 2025 gestiegen, was einem Anstieg von knapp 109% entspricht; für Industriekunden erhöhten sie sich von 2,86 ct/kWh auf 6,75 ct/kWh (+136%); für Privathaushalte kletterten sie von 6,65 ct/kWh auf 12,40 ct/kWh (+87%).¹⁹ Die Preise für Heizöl sind von 2020 bis 2025 um 49,0% gestiegen.²⁰ Der durchschnittliche Großhandelspreis für Erdgas lag 2025 bei rund 35 €/MWh und ist zuletzt auf etwa 53 €/MWh angestiegen (+51%).²¹

Bei einer längeren Blockade der Straße von Hormus würde der europäische Erdgaspreis im Großhandel auf 90 Euro je MWh steigen – eine Verdreifachung gegenüber der Vorkriegszeit.²² Bei einem erwarteten Großhandelspreis von 90 €/MWh ermittelt der Autor mithilfe eines linearen Regressionsmodells Erdgaspreise in 2026 von 10,63 ct/kWh für Gewerbekunden (R² = 0,750), 6,82 ct/kWh für Industriekunden (R² = 0,919) und 14,50 ct/kWh für Privathaushalte (R² = 0,930).²³ Zum 6. März 2026 waren die deutschen Gasspeicher mit nur 20,9% gefüllt – zu den tiefsten historischen Füllständen gehörend.²⁴ Durch die Eskalation im Iran-Krieg und die faktische Sperrung der Straße von Hormus ist ein erheblicher Teil der globalen Energieexporte aus dem Persischen Golf unterbrochen, da Schiffstransporte stark zurückgehen oder ausfallen; etwa ein Fünftel des weltweiten Flüssigerdgas-Handels ist betroffen. Obwohl Deutschland nur geringe Mengen LNG aus Golfstaaten bezieht, entfalten sich indirekte Effekte auf die Gasspeicherbefüllung durch steigende Nachschubkosten.²⁵

Im Jahr 2025 setzte sich der durchschnittliche Gaspreis für Haushaltskunden (12,40 ct/kWh) aus 39,2 % Energiebeschaffung, 20,5 % Gas- und Umsatzsteuer, 18,6 % Netzentgelten, 12,1 % Vertrieb und Marge, 8,2 % CO₂-Abgabe sowie jeweils 0,7 % für Konzessionsabgabe und Messung/Messstellenbetrieb zusammen.²⁶ Würden die Forderungen der AfD auch hier umgesetzt – Energiesteuer auf 0,055 ct/kWh senken, Umsatzsteuer auf 7 % reduzieren und die CO₂-Abgabe abschaffen –, würde der Gaspreis auf etwa 9,63 ct/kWh fallen, was einer Reduktion von rund 22 % entspricht.

Für das Jahr 2026 setzt sich der durchschnittliche Preis für leichtes Heizöl (92,32 ct/L) aus dem Grundpreis, der Energiesteuer (6,14 ct/L), der CO₂-Abgabe (17,42 ct/L) und der Umsatzsteuer (19 %) zusammen.²⁷ Bei vollständiger Abschaffung der CO₂-Abgabe, einer 90 %-igen Reduktion der Energiesteuer auf das EU-Mindestniveau und Senkung der Umsatzsteuer auf 7 % würde der Heizölpreis auf 58,44 ct/L sinken, was einem Rückgang von 36 % entspricht.

Tabelle 3. Wirkung steuerlicher Entlastungen auf Gas- und Heizölpreise

eNERGIE Jahr Ausgangspreis  nACH rEFORM Reduktion (%)
Gas (Haushalte, ct/kWh) 2025 12,40 9,63 22
Leichtes Heizöl (ct/L) 2026 92,32 58,44 36

Quelle: Eigene Berechnungen des Autors anhand von Daten: BNetzA (2025), en2x (2026).

Auswirkungen auf die Stromversorgung

Zwischen 2019 und 2025 stiegen die Strompreise in Deutschland deutlich: für Gewerbekunden von 22,22 ct/kWh auf 28,75 ct/kWh (+29,4%), für Industriekunden von 15,98 ct/kWh auf 19,09 ct/kWh (+19,5%) und für Haushalte von 30,95 ct/kWh auf 42,46 ct/kWh (+37,2%).²⁸ Dieser markante Anstieg lässt sich vor allem auf die Energiewende, die CO₂-Bepreisung und insbesondere den Ausstieg aus der kostengünstigen Kernkraft zurückführen, die die Stromerzeugungskosten nachhaltig in die Höhe getrieben haben.

Trotz bereits eingeleiteter Rückbauarbeiten wäre die Wiederinbetriebnahme von elf kürzlich deaktivierten deutschen Kernkraftwerken technisch, rechtlich und wirtschaftlich durchaus machbar. Angesichts der hohen Strompreise und zunehmender Versorgungsrisiken könnte sie energiepolitisch sinnvoll zur Stabilisierung der Stromversorgung beitragen. Diese Reaktoren weisen entweder keine wesentlichen Rückbauarbeiten auf oder nur partielle Demontagen, wobei zentrale Komponenten wie Reaktordruckbehälter und Dampferzeuger intakt sowie reparierbar bleiben – was Reparaturen deutlich kostengünstiger als Neubauten macht. Die Kosten pro Kraftwerk belaufen sich auf 1 bis 3 Mrd. € bei einer Dauer von 4–8 Jahren und Stromgestehungskosten von 1,8–3,0 €-Cent/kWh; der Nutzen überwiegt jedoch durch potenzielle Einnahmen von über 110 Mrd. Euro an steuerpflichtigen Gewinnen bei 20 Jahren Laufzeit (Verlängerung bis 2080 möglich), ergänzt durch den Erhalt von 5.000 Jobs in ländlichen Regionen.²⁹

Genehmigungen bleiben grundsätzlich gültig und erfordern lediglich Änderungen am Atomgesetz sowie Anpassungen an Standards wie Flugzeugabsturz-Richtlinien, ohne unüberwindbare Hürden. Die Wiedereinstellung von Personal – 300–400 Mitarbeiter pro Block – ist innerhalb von drei Jahren durch Requalifizierung erreichbar, da die Reaktortypen weitgehend ähnlich sind. Brennstofflieferungen stehen in 6–18 Monaten zur Verfügung (etwa Brokdorf mit Vorrat für ein Jahr Volllast), und westliche Kapazitäten wie Urenco in Gronau reichen aus. Kerntechnische Lieferketten sind zwar reduziert, existieren aber weiterhin mit verfügbaren Ersatzteilen, analog zur erfolgreichen Reaktivierung von Three Mile Island. Die öffentliche Meinung unterstützt dies: 67% plädieren für die weitere Nutzung bestehender Anlagen, 42% für Neubauten. Ein realisierbarer Zeitplan sieht den Neustart von Brokdorf im Jahr 2027, Emsland 2028 sowie Grohnde und Krümmel 2029 vor – beginnend mit einem sofortigen Rückbaumoratorium und Gesetzesänderung –, sodass bis 2032 alle elf Werke wieder im Netz wären.

Die Wiederinbetriebnahme dieser elf Kernkraftwerke würde laut Berechnungen des Autors mithilfe des EWI Merit Order Tools 2025 den durchschnittlichen Strompreis um 46,83% senken. Konkret sänke der Strompreis für Gewerbekunden von 28,75 ct/kWh auf 15,28 ct/kWh, für Industriekunden von 19,09 ct/kWh auf 10,15 ct/kWh und für Haushalte von 42,46 ct/kWh auf 22,57 ct/kWh.³⁰ Ergänzt durch eine Aussetzung oder Aufhebung der CO₂-Bepreisung im Rahmen des EU-Emissionshandels (ETS), eine Reduktion der Stromsteuer auf das EU-Mindestniveau – für Gewerbekunden von derzeit 2,05 ct/kWh auf 0,05 ct/kWh (0,5 €/MWh), für Haushalte auf 0,1 ct/kWh (1 €/MWh) – sowie eine Senkung des Umsatzsteuersatzes von 19% auf 7% ergäbe sich eine noch drastischere Preisentwicklung: Der Strompreis für Gewerbekunden läge bei 5,54 ct/kWh, für Industriekunden bei 7,70 ct/kWh und für Haushalte bei 11,12 ct/kWh.³¹

Tabelle 4. Wirkung der Kernkraftwiederinbetriebnahme und steuerlicher Entlastungen auf den Strompreis 2025

Szenario Gewerbekunden (ct/kWh) Industriekunden (ct/kWh) Haushalte (ct/kWh)
Ausgangspreis 28,75 19,09 42,46
+ Wiederinbetriebnahme von 11 Kernkraftwerken 15,28 10,15 22,57
+ CO₂-Aussetzung + Stromsteuer- und Umsatzsteuersenkung 5,54 7,70 11,12

Quelle: Berechnungen des Autors anhand mithilfe des EWI-Merit-Order-Tools 2025 und Daten des BDEW (2026).

Zum Vergleich notieren die Strompreise in China für die Industrie bei etwa 7,5–9,9 ct/kWh und für Gewerbe bei rund 9,9 ct/kWh (2024–2025), in den USA bei 7,2 ct/kWh für die Industrie und 12,1 ct/kWh für Gewerbe (2025–2026). Deutsche Preise würden somit im Gewerbe- und Industriesektor gleichauf oder gar unter dem Niveau der wichtigsten internationalen Wettbewerber liegen. Dieses Szenario unterstreicht, dass Deutschland durch ein solches Reformprogramm die Gelegenheit hätte, seine Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken und eine ambitionierte Reindustrialisierung voranzutreiben, da energieintensive Unternehmen und Gewerbebetriebe wieder mit deutlich niedrigeren Strom- und Gaskosten rechnen könnten.

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Die entfallenden Steuern und Abgaben in Höhe von rund 63 Mrd. € – bestehend aus Energiesteuer (36,4 Mrd. €),³² EU-ETS 1 (5,4 Mrd. €), nationaler CO₂-Bepreisung BEHG (16 Mrd. €)³³ und Stromsteuer (5,2 Mrd. €)³⁴ – (ohne Berücksichtigung der Umsatzsteuer auf Energie) ließen sich vollständig durch Einsparungen bei Bundesausgaben für Klima-, Energiewende-, Asyl- und Genderpolitik kompensieren, wie die AfD-Bundestagsfraktion in ihrem alternativen Haushaltsplan 2025 mit insgesamt 125 Mrd. € Einsparungen darlegt.³⁵

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Handlungsempfehlungen

Angesichts der eskalierenden Energiekrise sollte die CDU/CSU ihre derzeitige Koalition mit der SPD auflösen und stattdessen eine Partnerschaft mit der AfD eingehen, um ein umfassendes energiepolitisches Reformprogramm entschlossen umzusetzen. Dieses Programm umfasst folgende zentrale Maßnahmen:

  • Abschaffung der nationalen CO₂-Abgabe gemäß Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) für Benzin, Diesel, Erdgas und Heizöl sowie Verweigerung des Beitritts Deutschlands zum EU-Emissionshandelssystem für Gebäude und Verkehr (ETS 2).
  • Austritt Deutschlands aus dem EU-Emissionshandelssystem (ETS 1).
  • Herabsetzung der Energiesteuer auf Benzin, Diesel, Erdgas und Heizöl auf das EU-zulässige Mindestmaß.
  • Senkung der Stromsteuer für Gewerbe- und Haushaltskunden auf das gesetzlich vorgeschriebene EU-Minimum.
  • Reduzierung des Umsatzsteuersatzes für Benzin, Diesel, Erdgas, Heizöl und Strom auf den reduzierten Mindestsatz von 7%.
  • Intensivierte Überwachung der Preisentwicklung an Tankstellen durch die Bundes-Kartellbehörden, um unlautere Preissteigerungen seitens Ölkonzerner zu prüfen und gegebenenfalls zu sanktionieren.
  • Wiederinbetriebnahme von elf kürzlich deaktivierten deutschen Kernkraftwerken zur Stabilisierung der Stromversorgung.
  • Einführung einer strategischen Erdgasreserve zur Sicherung der Versorgung.
  • Wiederaufnahme einer pragmatischen energiepolitischen Diplomatie im Stil des ehemaligen Bundeskanzlers Willy Brandt (SPD), einschließlich direkter Verhandlungen über langfristige Erdgaslieferverträge, die der Versorgungssicherheit und den wirtschaftlichen Interessen Deutschlands nachhaltig dienen.

Quellen & Fußnoten

¹ Destatis (2026). Verbraucherpreisindex. URL: https://www-genesis.destatis.de/datenbank/online/statistic/61111/table/61111-0001.

² Destatis (2026). Verbraucherpreisindex. URL: https://www-genesis.destatis.de/datenbank/online/statistic/61111/table/61111-0001.

³ Destatis (2026). Lebensbedingungen, Armutsgefährdung. URL: https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Einkommen-Konsum-Lebensbedingungen/Lebensbedingungen-Armutsgefaehrdung/Publikationen/_publikationen-innen-statistische-berichte.html?nn=210056; Destatis (2021). Statistische Berichte. URL: https://www.statistischebibliothek.de/mir/servlets/MCRFileNodeServlet/DEHeft_derivate_00072454/2150300197004.pdf.

⁴ AGEB (2024). Jahresbericht 2024. URL: https://ag-energiebilanzen.de/wp-content/uploads/AGEB_Jahresbericht2024_20250801_dt.pdf; Bouse, D. (2026). Mineralölmärkte – Nationale und internationale Entwicklung, Foliensatz 2026. URL: https://www.dieter-bouse.de/app/download/5819464142/Bouse%2C%2BDieter_Mineral%C3%B6lm%C3%A4rkte%2B-%2BNationale%2Bund%2Binternationale%2BEntwicklung%2C%2BFoliensatz%2B2026.pdf.

⁵ IEA (2023). Oil Market Report – Oil 2023. URL: https://www.iea.org/reports/oil-market-report-oil-2023.

⁶ Lloyd’s List (2026). No large tankers tracked entering the Middle East Gulf in past two days. URL: https://www.lloydslist.com/LL1156546/No-large-tankers-tracked-entering-the-Middle-East-Gulf-in-past-two-days.

⁷ esyoil (2026). Benzinpreise. URL: https://www.esyoil.com/benzinpreise/.

⁸ Google Finanzen (2026). Brent Crude Oil Quote. URL: https://www.google.com/finance/quote/BZW00:NYMEX?sa=X&ved=2ahUKEwjf2Kivi4yTAxVUW0EAHcZcEnoQ3ecFegQIFRAT.

⁹ Citi (2025). Ölpreis auf 90 Dollar bei Blockade der Straße von Hormus. URL: https://finanzmarktwelt.de/oelpreis-auf-90-dollar-bei-blockade-der-strasse-von-hormus-353134/; Heinemann, G. (2026). Experte warnt: Blockade könnte Benzinpreis auf 2,60 Euro treiben. URL: https://hasepost.de/experte-warnt-blockade-koennte-benzinpreis-auf-260-euro-treiben-687563/; IW Köln (2026). Steigende Ölpreise durch Iran-Konflikt bremsen deutsches Wirtschaftswachstum. URL: https://oldenburgernachrichten.de/307441/iw-studie-steigende-oelpreise-durch-iran-konflikt-bremsen-deutsches-wirtschaftswachstum.

¹⁰ martinkaessler (2026). Angriff Iran: Ölpreis-Prognose, Spritpreis. URL: https://www.martinkaessler.com/angriff-iran-oelpreis-prognose-spritpreis/; Heinemann, G. (2026). Experte warnt: Blockade könnte Benzinpreis auf 2,60 Euro treiben. URL: https://hasepost.de/experte-warnt-blockade-koennte-benzinpreis-auf-260-euro-treiben-687563/; IW Köln (2026). Thomas Obst: Dann wären die Folgen deutlich dramatischer. URL: https://www.iwkoeln.de/presse/interviews/thomas-obst-dann-waeren-die-folgen-deutlich-dramatischer.html.

¹¹ Brzeski, C., ING DiBa (2026). Blockade der Straße von Hormus könnte Ölpreis fast verdoppeln. URL: https://live.deutsche-boerse.com/nachrichten/Blockade-der-Strasse-von-Hormus-koennte-Oelpreis-fast-verdoppeln-4fa5a518-af39-4e75-8c22-ef91aacc88a3; Kaessler, M. (2026). Angriff Iran: Ölpreis-Prognose, Spritpreis. URL: https://www.martinkaessler.com/angriff-iran-oelpreis-prognose-spritpreis/; IW Köln (2026). Steigende Ölpreise durch Iran-Konflikt bremsen deutsches Wirtschaftswachstum. URL: https://oldenburgernachrichten.de/307441/iw-studie-steigende-oelpreise-durch-iran-konflikt-bremsen-deutsches-wirtschaftswachstum.

¹² ADAC (2026). 7 Fragen zum Benzinpreis: Zusammensetzung bei E10 und Diesel. URL: https://www.adac.de/verkehr/tanken-kraftstoff-antrieb/tipps-zum-tanken/7-fragen-zum-benzinpreis/#zusammensetzung-bei-e10-und-diesel.

¹³ AfD Bund (2025). Bundestagswahlprogramm 2025. URL: https://www.afd.de/wp-content/uploads/2025/02/AfD_Bundestagswahlprogramm2025_web.pdf.

¹⁴ AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag (2026). Bundesregierung muss CO2-Steuern vorübergehend aussetzen. URL: https://afdbundestag.de/bundesregierung-muss-co2-steuern-voruebergehend-aussetzen/; Zeit (2026). Hohe Spritpreise: Forderung nach Aussetzung von Steuern. URL: https://www.zeit.de/news/2026-03/04/hohe-spritpreise-forderung-nach-aussetzung-von-steuern; AfD Bund (2026). Spritpreis. URL: https://www.afd.de/spritpreis/.

¹⁵ NIUS (2026). „Wettbewerbsfähigkeit fundamental beeinträchtigt“: Söder fordert Aussetzen der CO2-Abgabe. URL: https://nius.de/articles/news/wettbewerbsfaehigkeit-fundamental-beeintraechtigt-soeder-fordert-aussetzen-der-co2-abgabe.

¹⁶ ADAC (2026). 7 Fragen zum Benzinpreis: Zusammensetzung bei E10 und Diesel. URL: https://www.adac.de/verkehr/tanken-kraftstoff-antrieb/tipps-zum-tanken/7-fragen-zum-benzinpreis/#zusammensetzung-bei-e10-und-diesel.

¹⁷ BMWE (2026).  Die freie Heizungswahl kommt – Eckpunkte des Gebäudemodernisierungsgesetzes. URL: https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Expose/Energie/gebaeudemodernisierungsgesetz.html Europäische Kommission (2024). Energy Performance of Buildings Directive. URL: https://energy.ec.europa.eu/topics/energy-efficiency/energy-performance-buildings/energy-performance-buildings-directive_en?redir=1&prefLang=de&etrans=de.

¹⁸ Kofner, C., IKW (2025). Analyse zu den Auswirkungen der Überführung der CO₂-Abgabe in das Emissionshandelssystem II. URL: https://institutkw.de/analyse-zu-den-auswirkungen-der-ueberfuehrung-der-co%E2%82%82-abgabe-in-das-emissionshandelssystem-ii/.

¹⁹ BNetzA (2026). Gaspreise für Gewerbe- und Industriekunden seit 2006. URL: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/168528/umfrage/gaspreise-fuer-gewerbe-und-industriekunden-seit-2006/; BNetzA (2026). Entwicklung der Gaspreise für Haushaltskunden seit 2006. URL: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/168286/umfrage/entwicklung-der-gaspreise-fuer-haushaltskunden-seit-2006/.

²⁰ Destatis (2026). Heizölpreise. URL: https://www-genesis.destatis.de/datenbank/online/url/f2278a8f.

²¹ Trading Economics (2026). EU Natural Gas. URL: https://tradingeconomics.com/commodity/eu-natural-gas.

²² OIES (2025). Closing the Strait of Hormuz: Impact on the Global Gas Market. URL: https://www.oxfordenergy.org/wpcms/wp-content/uploads/2025/06/Comment-Closing-the-Strait-of-Hormuz-impact-on-the-Global-Gas-Market.pdf.

²³ Fraunhofer ISE (2026). Erdgas-Spotmarktpreise in Europa. URL: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1316316/umfrage/erdgas-spotmarkt-preise-in-europa/; BNetzA (2026). Gaspreise für Gewerbe- und Industriekunden seit 2006. URL: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/168528/umfrage/gaspreise-fuer-gewerbe-und-industriekunden-seit-2006/; BNetzA (2026). Entwicklung der Gaspreise für Haushaltskunden seit 2006. URL: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/168286/umfrage/entwicklung-der-gaspreise-fuer-haushaltskunden-seit-2006/.

²⁴ AGSI (2026). Gas Infrastructure Europe. URL: https://agsi.gie.eu/.

²⁵ Reuters (2026). Asia, Europe most exposed to LNG impact from Iran conflict, Vortexa says. URL: https://www.reuters.com/business/energy/asia-europe-most-exposed-lng-impact-iran-conflict-vortexa-says-2026-03-02/.

²⁶ BNetzA (2025). Zusammensetzung des Gaspreises für Haushaltskunden. URL: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/154964/umfrage/zusammensetzung-des-gaspreises-fuer-haushaltskunden/.

²⁷ en2x (2026). Preis für einen Liter leichtes Heizöl – Monatsdurchschnittswerte. URL: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1692/umfrage/preis-fuer-einen-liter-leichtes-heizoel-monatsdurchschnittswerte/; en2x (2025). Datainsights 2024. URL: https://en2x.de/pdfviewer/datainsights-2024/?auto_viewer=true#page=&zoom=auto&pagemode=none.

²⁸ BNetzA (2025). Strompreise für Industrie und Gewerbe seit 2006. URL: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/154902/umfrage/strompreise-fuer-industrie-und-gewerbe-seit-2006; BNetzA (2025). Strompreise für Haushaltskunden seit 2006. URL: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/154908/umfrage/strompreise-fuer-haushaltskunden-seit-2006/.

²⁹ Radiant Energy Group (2025). Restarting Germany’s Reactors: Feasibility and Schedule. URL: https://www.radiantenergygroup.com/reports/restarting-germanys-reactors-feasibility-and-schedule.

³⁰ EWI (2025). EWI Merit Order Tool 2025 – Dokumentation. URL: https://www.ewi.uni-koeln.de/de/publikationen/ewi-merit-order-tool-2025-dokumentation/.

³¹ BDEW (2026). BDEW-Strompreisanalyse. URL: https://www.bdew.de/service/daten-und-grafiken/bdew-strompreisanalyse/.

³² BFM (2025). Datensammlung zur Steuerpolitik 2025. URL: https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/Broschueren_Bestellservice/datensammlung-zur-steuerpolitik-2025.pdf?__blob=publicationFile&v=9.

³³ Umweltbundesamt (2025). Emissionshandel: 21 Milliarden Euro fließen in den Klima- und Transformationsfonds. URL: https://www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/emissionshandel-21-milliarden-euro-fliessen-in-den.

³⁴ BFM (2025). Datensammlung zur Steuerpolitik 2025. URL: https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/Broschueren_Bestellservice/datensammlung-zur-steuerpolitik-2025.pdf?__blob=publicationFile&v=9.

³⁵ Espendiller (2025). AfD-Bundestagsfraktion legt Alternativhaushalt 2026 vor. URL: https://afdbundestag.de/afd-bundestagsfraktion-legt-alternativhaushalt-2026-vor/.

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