Mileis Systembruch
_ Prof. Dr. Philipp Bagus, Gastforscher, Institut für konservative Wirtschaftspolitik (IKW). Berlin, 01. September 2026.*
Kernbotschaften & Handlungsempfehlungen
- Mileis Reformen zeigen, dass eine fiskalische Stabilisierung ohne Steuererhöhungen möglich ist: Eine reale Ausgabensenkung um 25,9 %, der Abbau von 60.494 Staatsstellen und zwei aufeinanderfolgende Haushaltsüberschüsse beendeten die unmittelbare monetäre Finanzierung des Defizits.
- Die Inflationsbekämpfung war die wirksamste Sozialpolitik. Trotz eines anfänglichen Armutsschocks sank die Armutsquote anschließend von 52,9 % auf 28,2 %. Dauerhafte Geldentwertung schützt keine Bedürftigen, sondern vernichtet Reallöhne, Ersparnisse und Planungssicherheit.
- Deutschland benötigt eine vollständige Ausgaben-, Behörden- und Subventionsprüfung. Doppelte Zuständigkeiten, politisch finanzierte Vermittlungsorganisationen und erfolglose Beschäftigungsprogramme müssen beseitigt; notwendige Hilfen müssen personenbezogen, überprüfbar und unmittelbar ausgezahlt werden.
- Das deutsche Umlageverfahren muss schrittweise durch persönliche, kapitalgedeckte Vorsorgekonten ergänzt und langfristig ersetzt werden. Wenn bis 2035 ein Viertel der Bevölkerung mindestens 67 Jahre alt ist, wird das bestehende System ohne höhere Beiträge, sinkende Leistungen oder wachsende Steuerzuschüsse unhaltbar.
- Gesundheitsversorgung und Bildung müssen für Wettbewerb, Vertragsfreiheit und echte Konsumentenentscheidungen geöffnet werden. Bedürftige sind direkt zu unterstützen; die staatliche Finanzierung und Produktion nahezu sämtlicher Leistungen beseitigt Preis-, Qualitäts- und Haftungssignale.
- Staatsabbau erfordert zwingend transparente Vergaben, öffentliche Vermögenserklärungen, unabhängige Ermittlungen und den Ausschluss persönlicher Interessenkonflikte. Korruptionsverdacht im innersten Regierungskreis gefährdet die Glaubwürdigkeit einer Reformbewegung stärker als der Widerstand der bisherigen politischen Klasse.
- Ein wirtschaftlicher Systemwechsel ist ohne kulturellen Systemwechsel nicht dauerhaft. Eigenverantwortung, Eigentum, Unternehmertum und freiwillige Kooperation müssen politisch höher bewertet werden als staatliche Ansprüche, Subventionen und institutionalisierte Abhängigkeit
Fiskalische Stabilisierung durch Staatsabbau
Javier Milei vollzieht in Argentinien den ersten umfassenden Versuch, eine ausdrücklich libertäre und von der Österreichischen Schule geprägte Staats- und Wirtschaftsordnung politisch umzusetzen. Anders als Ronald Reagan oder Margaret Thatcher stellt er nicht nur einzelne Regulierungen, sondern die Legitimität staatlicher Eingriffe selbst infrage. Seine Positionen sind in El camino del libertario systematisch dargelegt; Philipp Bagus analysiert ihre ideengeschichtlichen und politischen Grundlagen in Die Ära Milei [1; 2]. Die vorausgehende wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen beiden umfasste Lehrveranstaltungen, Publikationen und geldtheoretische Fragen. Bagus beriet außerdem die Führung der argentinischen Zentralbank zur Dollarisierung, zur Abschaffung des Zentralbankmonopols und zu einem Bankensystem mit vollständiger Reservehaltung. Diese Maximalforderungen wurden bislang nicht verwirklicht.
Der unmittelbar umgesetzte Systemwechsel begann mit der Beseitigung des Haushaltsdefizits. Die realen Ausgaben der nationalen Verwaltung sanken 2024 um 25,9 Prozent. Sozialleistungen wurden real um 17 Prozent, Subventionen um 37,8 Prozent, Kapitalausgaben um 73,9 Prozent und laufende Transfers an die Provinzen um 75,6 Prozent gekürzt [3]. Der öffentliche Sektor erzielte 2024 erstmals seit 2010 wieder einen finanziellen Jahresüberschuss; 2025 folgte nach Zinszahlungen ein weiterer Überschuss von 0,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts [4; 5]. Die Zahl der Ministerien wurde von 18 auf acht reduziert, rund 200 Verwaltungsbereiche wurden beseitigt und bis November 2025 insgesamt 60.494 öffentliche Stellen abgebaut. Das entsprach einer Reduktion um 12,1 Prozent [6; 7]. Gleichzeitig wurden Privatisierungsverfahren für acht Staatsunternehmen gesetzlich ermöglicht [8].
Diese Konsolidierung durchbrach die argentinische Praxis, Staatsausgaben über Geldschöpfung zu finanzieren. Die jährliche Inflationsrate sank von ihrem Höchststand von rund 292 Prozent im April 2024 auf 31,5 Prozent im Dezember 2025. Im Juli 2026 betrug sie 33,8 Prozent; gegenüber dem Ausgangsniveau blieb der monetäre Ordnungsgewinn dennoch fundamental [9; 10]. Nach der monetären Theorie bestimmen langfristig Geldangebot und Geldnachfrage das allgemeine Preisniveau. Produktivitätsveränderungen, Angebotsengpässe und die zeitlich unterschiedliche Verteilung neuen Geldes beeinflussen dagegen, wann und bei welchen Gütern Preissteigerungen auftreten. Geldschöpfung kann deshalb zunächst Vermögenspreise aufblähen, bevor sie sich vollständig in den Verbraucherpreisen niederschlägt. Umgekehrt ist ein sinkendes Preisniveau bei wachsender Produktivität kein wirtschaftlicher Defekt, sondern ein natürlicher Wohlstandsgewinn [11].
Sozialkosten und institutionelle Fehlanreize
Der Anpassungsprozess verursachte erhebliche Übergangskosten. Die Armutsquote stieg im ersten Halbjahr 2024 zunächst auf 52,9 Prozent. Im zweiten Halbjahr sank sie auf 38,1 Prozent, im ersten Halbjahr 2025 auf 31,6 Prozent und im zweiten Halbjahr auf 28,2 Prozent [12; 13]. Die vorausgehenden Preisbindungen hatten die statistischen Kosten des Warenkorbs künstlich gedrückt, gleichzeitig aber Knappheit und Versorgungsprobleme erzeugt. Ihre Aufhebung machte bestehende Verarmung sichtbar und verschärfte vorübergehend die Belastung der Haushalte. Eine Fortsetzung der Defizitfinanzierung hätte diese Belastung nicht beseitigt, sondern über Inflation, Kapitalflucht und drohende Zahlungsunfähigkeit weiter vergrößert.
Die Kürzungen trafen Universitäten, öffentliche Bauvorhaben, Rentner, Arzneimittelsubventionen und Teile des Gesundheitswesens. Im Gesundheitsministerium wurden 1.400 Verträge nicht verlängert und 30 Prozent der politischen Leitungsstellen gestrichen [14]. Zugleich belegten Kontrollen die Fehlsteuerung bisheriger Sozialprogramme. Von 54.613 vorregistrierten Suppenküchen waren 87 Prozent doppelt erfasst, 70 Prozent niemals überprüft und 34 Prozent unvollständig dokumentiert [15]. Beim Programm Potenciar Trabajo gelang nur 1,3 Prozent der etwa 1,4 Millionen Teilnehmer der Übergang in formelle Beschäftigung. Die Regierung teilte das Programm deshalb auf, beseitigte die Kontrolle durch zwischengeschaltete Organisationen und stellte Teile der Hilfe auf digitalisierte, personenbezogene Leistungen um [16].
Das zugrunde liegende Prinzip ist eindeutig: Hilfsbedürftige sollen Geld unmittelbar erhalten, anstatt über subventionierte Güter, politisch ausgewählte Nichtregierungsorganisationen oder klientelistische Vermittlungsstrukturen abhängig gehalten zu werden. Eine Organisation ist nicht unabhängig, wenn ihre Existenz überwiegend von staatlichen Zuwendungen abhängt. Solche Strukturen besitzen ein Eigeninteresse am Fortbestand der Probleme, deren Lösung ihre Finanzierung entfallen ließe.
Mehr als 200.000 formelle Arbeitsplätze gingen während der Konsolidierung verloren. Im vierten Quartal 2025 betrug die Arbeitslosenquote 7,5 Prozent und die Informalitätsquote 43 Prozent [17]. Gleichzeitig wuchs das reale Bruttoinlandsprodukt 2025 um 4,4 Prozent [18]. Der Stellenabbau dokumentiert damit nicht nur Rezession, sondern auch die schwierige Verlagerung von steuerfinanzierter und politisch geschützter Beschäftigung in marktfähige Tätigkeiten. Sicherheitspolitisch sank die Tötungsrate 2024 von 4,4 auf 3,8 Fälle je 100.000 Einwohner; die Zahl der direkten Femizide ging von 250 auf 228 zurück [19; 20]. Das 2026 beschlossene Jugendstrafrecht setzt die Strafmündigkeit bei 14 Jahren an und verbindet individuelle Verantwortung mit Verfahrensgarantien und Resozialisierung [21].
Marktordnung gegen politische Zuteilung
Die ökonomische Grundlage des Reformprogramms liegt im Wissens- und Anreizproblem staatlicher Planung. Ludwig von Mises zeigte, dass ohne Marktpreise für Produktionsmittel keine rationale Wirtschaftsrechnung möglich ist. Friedrich August von Hayek erklärte, dass das für wirtschaftliche Entscheidungen notwendige Wissen dezentral verteilt und keiner Planungsbehörde vollständig zugänglich ist. Israel Kirzner beschrieb den Unternehmer als Entdecker bislang ungenutzter Koordinations- und Gewinnmöglichkeiten [22–24]. Gewinne zeigen an, dass knappe Ressourcen entsprechend den Prioritäten der Konsumenten verwendet wurden; Verluste erzwingen Korrekturen. Staatsverwaltungen tragen weder persönliche Verluste noch verfügen sie über gleichwertige Rückmeldesignale.
Unternehmen, deren Gewinne privat bleiben, deren Verluste jedoch durch Subventionen und Rettungsprogramme sozialisiert werden, bilden keine Marktwirtschaft. Der Markt besteht nicht aus wenigen Großkonzernen, sondern aus sämtlichen freiwillig tauschenden Menschen. Der Staat ersetzt diese Kooperation durch politische Zuteilung. Besteuerung bleibt dabei ein erzwungener Vermögenstransfer; eine Mehrheitsentscheidung verändert nicht den Zwangscharakter und erzeugt keine moralische Wahrheit. Diese Position entspricht der eigentumsrechtlichen Staatskritik Murray Rothbards [25].
Gerade Gesundheitsversorgung und Bildung sind zu wichtig, um sie bürokratischen Monopolen zu überlassen. Würden Arbeitnehmer über Bruttolohn und Arbeitgeberbeiträge selbst verfügen, könnten sie Leistungen nach ihren Bedürfnissen erwerben. Bedürftige wären unmittelbar zu unterstützen, statt das gesamte Angebot staatlich zu organisieren. Das amerikanische Gesundheitswesen widerlegt diesen Ansatz nicht: Bei Ausgaben von 17,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts ist es durch Medicare, Medicaid, Versicherungsregeln, Zulassungsbeschränkungen und Patentschutz stark politisch strukturiert [26]. Hohe Preise in einem regulierten System sind kein Beleg für Marktversagen.
Deutschlands politische Abhängigkeit
Das deutsche Umlageverfahren verwendet laufende Beiträge und Bundeszuschüsse unmittelbar für laufende Renten [27]. Dadurch entsteht ein institutionalisierter Verteilungskonflikt zwischen Beitragszahlern und Empfängern. Bismarck verstand Renten ausdrücklich auch als Instrument, um Bürger stärker an Reich und Regierung zu binden [28]. Der Übergang zu kapitalgedeckten, persönlichen Altersvorsorgekonten belastet eine Generation doppelt, weil bestehende Ansprüche bedient und zugleich eigenes Kapital aufgebaut werden müssen. Die demografische Alternative ist jedoch schlechter: Bis 2035 wird voraussichtlich ein Viertel der deutschen Bevölkerung mindestens 67 Jahre alt sein [29].
Deutschland nahm 2025 rund 990 Milliarden Euro Steuern ein; im öffentlichen Dienst arbeiteten bereits Mitte 2024 etwa 5,4 Millionen Menschen [30; 31]. Steigende Einnahmen bei gleichzeitig wachsenden Problemen in Rente, Gesundheit, Bildung, Infrastruktur und Bahn widerlegen die Gleichsetzung von Staatsausgaben und Leistungsfähigkeit. Der entscheidende Verteilungskonflikt verläuft nicht zwischen Arbeitnehmern und Unternehmern, Männern und Frauen oder Reichen und Armen, sondern zwischen der produktiven Bevölkerung und einer politischen Klasse aus Parteien, Bürokratien, Gewerkschaften, subventionierten Unternehmen, staatsabhängigen Verbänden, öffentlich finanzierten Medien sowie Asyl-, Klima- und Sozialindustrien.
Mileis Erfolg beruhte deshalb nicht nur auf einem Sparprogramm, sondern auf einem zehnjährigen Kulturkampf. Über Vorträge, Podcasts, YouTube und soziale Netzwerke erreichten libertäre Ideen besonders junge Menschen, die in der bisherigen Ordnung keine Zukunft mehr sahen. Anspruchsdenken, Neid und politische Opferidentitäten wurden durch Eigenverantwortung, freiwillige Hilfe und Anerkennung unternehmerischer Leistung ersetzt. In Deutschland ist dieser Wandel wegen der älteren Bevölkerung und der größeren Zahl staatsabhängiger Interessengruppen schwieriger, aber möglich. Freiere Ordnungen in der Schweiz, Singapur, Monaco oder Liechtenstein und die wirtschaftliche Dynamik Madrids zeigen, dass Wohlstand nicht aus wachsender politischer Verfügung entsteht.
Politische Bewährungsprobe
Der argentinische Systemwechsel bleibt gefährdet. Im Juni 2026 missbilligten 61 Prozent der Befragten Mileis Amtsführung; nur 35 Prozent stimmten ihr zu. Eine weitere Erhebung ermittelte 58,2 Prozent Ablehnung und 39,7 Prozent Zustimmung. Korruption wurde von 47,9 Prozent als wichtigstes Problem genannt, vor Arbeitslosigkeit mit 39,5 Prozent und Inflation mit 20,8 Prozent [32; 33]. Ermittlungen wegen mutmaßlicher Bestechungsstrukturen im Umfeld der Behindertenbehörde berührten auch Mileis Schwester Karina; der frühere Kabinettschef Manuel Adorni trat nach der Offenlegung nicht deklarierter Vermögenswerte zurück [34; 35]. Für eine Regierung, die mit der Beseitigung der „Kaste“ angetreten ist, zerstört jeder ungeklärte Interessenkonflikt politische Glaubwürdigkeit.
Hinzu kommt die fortbestehende finanzielle Abhängigkeit. Der Internationale Währungsfonds bewilligte 2025 ein Programm über 20 Milliarden US-Dollar, davon zwölf Milliarden zur sofortigen Auszahlung. Die argentinische Zentralbank vereinbarte zudem mit dem US-Finanzministerium eine Währungstauschlinie von bis zu 20 Milliarden US-Dollar [36; 37]. Diese Finanzierung verhinderte kurzfristig eine Zuspitzung der Liquiditätskrise, schafft aber neue Abhängigkeiten und kollidiert teilweise mit dem Ziel vollständiger geldpolitischer Selbstbestimmung. Die Zentralbank wurde nicht abgeschafft, die Dollarisierung nicht verwirklicht und der institutionelle Umbau bleibt unvollendet.
Ein Wahlsieg des Peronismus 2027 könnte große Teile des Reformwerks rückgängig machen. Staatliche Strukturen lassen sich schneller wiederaufbauen, als produktives Kapital und gesellschaftliches Vertrauen entstehen. Selbst ein politisches Scheitern Mileis würde jedoch die vollzogene ideelle Verschiebung nicht beseitigen. Libertäre und anarchokapitalistische Positionen sind erstmals Bestandteil einer weltweiten politischen Debatte geworden. Nietzsches Beschreibung des Staates als „kältestes aller kalten Ungeheuer“ hat dadurch eine neue institutionelle Aktualität erhalten [38]. Deutschlands Zukunft hängt davon ab, ob dieser Streit um Freiheit, Eigentum und freiwillige Kooperation geführt wird, bevor wirtschaftlicher und demografischer Druck einen ungeordneten Zusammenbruch erzwingt.
Quellen & Literatur
- Bagus, P. (2024). Die Ära Milei: Argentiniens neuer Weg. Langen Müller, München.
- Milei, J. (2024). El camino del libertario: Mi pensamiento político. Deusto, Barcelona.
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- Ministerio de Economía (2025). El Sector Público Nacional registró superávit financiero anual por primera vez desde 2010.
- Ministerio de Economía (2026). En el año 2025 el Sector Público Nacional registró un superávit financiero.
- Ministerio de Desregulación y Transformación del Estado (2025). Informe sobre reducción de cargos superiores.
- Ministerio de Desregulación y Transformación del Estado (2025). Empleo público: noviembre de 2025.
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- INDEC (2026). Índice de precios al consumidor: julio de 2026.
- Bagus, P. (2015). In Defense of Deflation. Springer, Cham.
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- INDEC (2026). Incidencia de la pobreza y la indigencia: segundo semestre de 2025.
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- Ministerio de Capital Humano (2024). Cambios en el plan Potenciar Trabajo.
- INDEC (2026). Mercado de trabajo: cuarto trimestre de 2025.
- INDEC (2026). Informe de avance del nivel de actividad: cuarto trimestre de 2025.
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- Corte Suprema de Justicia de la Nación (CSJN) (2025). Registro Nacional de Femicidios de la Justicia Argentina 2024.
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- Associated Press (AP) (2026). Argentine cabinet chief resigns amid financial investigation.
- International Monetary Fund (IMF) (2025). Executive Board Approves 48-Month, US$20 Billion Extended Arrangement for Argentina.
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- Nietzsche, F. (1883). Also sprach Zarathustra: Vom neuen Götzen.
* Mit Zustimmung des Autors basiert dieser Beitrag auf seinem Interview vom 20.08.2026; er wurde lediglich zur besseren Strukturierung, Sachlichkeit und Verständlichkeit überarbeitet und um aktuelle Quellen ergänzt, wobei KI-gestützte Methoden unterstützend eingesetzt wurden.
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