Einfluss von Windkraftanlagen auf das lokale Klima
Physikalische Nebenwirkungen, wissenschaftliche Unsicherheiten und politische Fehlsteuerungen
_ Dr.-Ing. Bernd Fleischmann, Gastforscher, Institut für konservative Wirtschaftspolitik (IKW). Berlin, 01.08.2026.*
Kernbotschaften & Handlungsempfehlungen
- Die wissenschaftliche Grundlage der deutschen Klimapolitik ist deutlich unsicherer, als politisch behauptet wird. Das vom Bundesverfassungsgericht aufgegriffene nationale CO₂-Restbudget von 6,7 Gigatonnen CO₂ beruht auf IPCC-Zahlen und Modellannahmen, obwohl Klimamodelle bei Klimasensitivität, Rückkopplungen und langfristigen Projektionen erhebliche Unsicherheiten aufweisen.
- Natürliche Faktoren müssen wieder in den Mittelpunkt der Analyse rücken. Wolken, Sonnenscheindauer, absorbierte Sonnenstrahlung und Ozeanzyklen erklären Temperaturverläufe wesentlich besser, als es eine einseitige Fixierung auf CO₂ zulässt. Besonders die Zunahme der Sonnenscheindauer in Teilen Europas um mehr als 400 Stunden gegenüber 1991–2020 ist klimatisch erheblich.
- Windkraftanlagen sind keine klimaneutralen Eingriffe. Sie verändern Turbulenz, Luftschichtung, Wärmeverteilung, Bodenfeuchtigkeit und lokale Temperaturverläufe. Bei Onshore-Windparks wurden nächtliche Temperaturerhöhungen von 1,6 °C bis 1,9 °C sowie unter bestimmten Bedingungen bis zu 4 °C beschrieben; Offshore-Windparks können Winddefizite bis zu 70 Kilometer hinter den Anlagen erzeugen.
- Der massive Ausbau der Windkraft muss vor jeder weiteren Genehmigung mikroklimatisch und regionalmeteorologisch geprüft werden. Genehmigungsverfahren dürfen Windparks nicht nur nach Stromertrag, Artenschutz und Abstand beurteilen, sondern müssen Auswirkungen auf Bodenfeuchte, Vegetation, Temperatur, Verdunstung, Niederschlag und regionale Strömungsverhältnisse berücksichtigen.
- CO₂ darf nicht als Schadstoff behandelt werden. CO₂ ist Grundlage des Pflanzenwachstums und trägt zur Ergrünung vieler Regionen bei. Die Sahelzone und andere trockene Gebiete zeigen, dass mehr CO₂ und Erwärmung auch positive ökologische Wirkungen entfalten können.
- Klimapolitik muss von Umverteilungspolitik getrennt werden. Die Energiewende belastet Normalverdiener und Industrie, während Investoren, Landverpächter und subventionsabhängige Transformationsunternehmen profitieren. Energiepolitik muss wieder Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit, Industrieerhalt und physikalische Realität in den Mittelpunkt stellen.
- Medienberichte über Klimaereignisse sind systematisch kritisch zu prüfen. Das Beispiel Gardasee zeigt, wie aus einem Pegelrückgang von etwa 0,5 Metern alarmistische Schlagzeilen über angebliches Austrocknen und dramatische Füllstände konstruiert wurden. Klimaberichterstattung darf nicht auf Panik, sondern muss auf überprüfbaren Messdaten beruhen.
Einleitung: Warum die Klimafrage weiterhin freiheits- und energiepolitisch relevant ist
Die Klimadebatte ist in Deutschland nicht nur eine naturwissenschaftliche, sondern längst eine verfassungsrechtliche, wirtschaftspolitische und gesellschaftliche Grundsatzfrage. Der Klimabeschluss des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahr 2021 macht deutlich, dass der Begriff des CO₂-Restbudgets unmittelbar mit künftigen Freiheitsrechten verknüpft wird. Auf Grundlage der Zahlen des IPCC wurde für Deutschland ein ab 2020 verbleibendes nationales Restbudget von 6,7 Gigatonnen CO₂ genannt, sofern der Anstieg der mittleren Erdtemperatur auf 1,75 °C begrenzt werden soll.[1] Bei jährlichen deutschen Emissionen von etwa 600 Megatonnen CO₂ bedeutet dies, dass dieses politisch und juristisch herangezogene Budget rechnerisch bereits zur Hälfte verbraucht ist und in wenigen Jahren vollständig ausgeschöpft wäre.
Damit stellt sich nicht nur die Frage, ob Deutschland durch seine Emissionsminderung überhaupt einen messbaren Einfluss auf das globale Klima ausüben kann. Deutschland trägt nur noch 1,5 % zu den weltweiten CO₂-Emissionen bei und eine Reduzierung auf Null würde das Klima nicht messbar beeinflussen. Dennoch wird aus diesem Restbudget ein politischer Handlungsdruck abgeleitet, der tief in Wirtschaft, Energieversorgung, Eigentum, Mobilität, Produktion und Lebensführung eingreift. Der Klimabeschluss des Bundesverfassungsgerichts formuliert ausdrücklich, dass bei zur Neige gehendem CO₂-Budget Verhaltensweisen, die direkt oder indirekt mit CO₂-Emissionen verbunden sind, nur noch zugelassen werden dürfen, soweit sich die entsprechenden Grundrechte in der Abwägung mit dem Klimaschutz durchsetzen können.[2] Damit geht es nicht um eine abstrakte Klimadiskussion, sondern um Freiheit.
Die zentrale Schwäche dieser politischen und juristischen Konstruktion liegt darin, dass sie sich auf Zahlenwerke und Modellannahmen stützt, deren Aussagekraft wesentlich unsicherer ist, als es in der öffentlichen Debatte dargestellt wird. Klimapolitik wird als alternativlose Wissenschaftspolitik ausgegeben, obwohl die wissenschaftliche Grundlage durch erhebliche Unsicherheiten, Modellabweichungen, natürliche Einflussfaktoren und lokale Nebenwirkungen technischer Eingriffe geprägt ist. Gerade Windkraftanlagen werden in der politischen Kommunikation häufig als klimaneutrale Infrastruktur dargestellt. Tatsächlich greifen sie jedoch unmittelbar in Luftströmungen, Turbulenz, Wärmeverteilung, Bodenfeuchtigkeit und damit in das lokale Klima ein.
Die fragwürdige Grundlage langfristiger Klimaprognosen
Bereits der IPCC selbst hat im Dritten Sachstandsbericht aus dem Jahr 2001 darauf hingewiesen, dass Klimaforschung und Klimamodellierung ein gekoppeltes, nichtlineares, chaotisches System behandeln. Für solche Systeme sind längerfristige Vorhersagen über die Klimaentwicklung grundsätzlich nicht möglich.[3] Diese Aussage ist entscheidend, weil sie den erkenntnistheoretischen Rahmen der gesamten Klimamodellierung beschreibt. Klima ist kein linear reagierender Apparat, bei dem eine einzelne Eingangsgröße mechanisch zu einer eindeutig bestimmbaren Ausgangsgröße führt. Vielmehr wirken Atmosphäre, Ozeane, Wolken, Strahlung, Vegetation, Aerosole, Sonnenaktivität und interne Zyklen in komplexer Weise zusammen.
Dennoch werden politische Programme, verfassungsrechtliche Begründungen und wirtschaftliche Transformationspläne auf Modellrechnungen gestützt, als handele es sich um belastbare Vorhersagen. Besonders deutlich wird dies bei der Klimasensitivität, also der angenommenen globalen Temperaturerhöhung infolge einer Verdoppelung des CO₂-Gehalts der Atmosphäre. Der IPCC-Bericht AR5 von 2013 gab eine Spannbreite an, die im Kern bedeutet, dass eine CO₂-Verdoppelung mit erheblicher Wahrscheinlichkeit eine Erwärmung zwischen etwa 1 °C und 6 °C verursachen könne.[4] Eine solche Bandbreite ist kein Ausdruck präzisen Wissens, sondern das Eingeständnis einer erheblichen Unsicherheit. Richard Lindzen bezeichnete diese Spannbreite daher zutreffend als „statement of ignorance“.[5]
Physikalisch beträgt die direkte Erwärmung durch CO₂ bei einer Verdoppelung des CO₂-Gehalts ohne verstärkende Rückkopplungen ungefähr 1 °C. Höhere Werte entstehen in Klimamodellen erst durch angenommene positive Rückkopplungen, insbesondere über Wasserdampf, Wolken und andere Prozesse. Diese Rückkopplungen sind jedoch keineswegs hinreichend sicher quantifiziert. Jedes System, das durch verstärkende Rückkopplungen dominiert wird, ist instabil. Wenn Modelle hohe Klimasensitivitäten nur durch solche Verstärkungsannahmen erzeugen, müssen diese Annahmen an Messdaten überprüft werden. Genau dort liegt das Problem: Die Modelle stimmen untereinander häufig darin überein, positive Rückkopplungen anzunehmen, aber sie stimmen mit den Beobachtungen nicht überein.[6]
Der IPCC selbst musste im AR5 einräumen, dass keine beste Schätzung der Gleichgewichtsklimasensitivität angegeben werden könne, weil zwischen den bewerteten Beweislinien und Studien keine Übereinstimmung über die Werte bestehe, was bedeutet, dass die Modelle nicht mit den Messungen übereinstimmen.[7] Im AR6 wurde die Bandbreite der Klimasensitivität eingeengt, zugleich aber festgehalten, dass die CMIP6-Modelle (verwendet für AR6) stärker streuen als die CMIP5-Modelle (für AR5).[8] Das bedeutet: Die Modelle sind nicht stabiler und belastbarer geworden und die Einengung der Klimasensitivität von CO2 ist eher politisch motiviert als wissenschaftlich begründet.
Klimamodelle und Beobachtungen: Der Widerspruch zwischen Simulation und Messung
In der öffentlichen Debatte wird häufig behauptet, ältere Klimasimulationen hätten die beobachtete Temperaturentwicklung exakt getroffen. Mojib Latif formulierte bei Markus Lanz sinngemäß, man müsse nur die Simulationen von vor 30 Jahren mit dem vergleichen, was tatsächlich passiert sei; das passe „wie die Faust aufs Auge“.[9] Ein solcher Satz ist rhetorisch wirkungsvoll, wissenschaftlich aber nicht haltbar, wenn Satellitenmessungen und Modellprojektionen nebeneinandergelegt werden.
Roy Spencer verglich 90 Klimamodelle mit Beobachtungen und kam zu dem Ergebnis, dass mehr als 95 % der Modelle die Erwärmung seit 1979 überschätzt hätten, sowohl gegenüber HadCRUT4-Bodenstationsdaten als auch gegenüber UAH-Satellitendaten der unteren Troposphäre.[10] Die blaue Kurve zeigt UAH-Satellitenmessungen, die grüne Kurve HadCRUT4-Bodenstationsdaten, während die zahlreichen übrigen Kurven Klimamodelle darstellen. Die entscheidende Beobachtung lautet: Die meisten Modelle projizieren deutlich mehr Erwärmung, als gemessen wurde.

Damit ist die Aussage, die Modelle passten hervorragend, widerlegt. Messungen sind der Prüfstein naturwissenschaftlicher Modelle. Wenn Modelle systematisch mehr Erwärmung produzieren als beobachtet wird, sind nicht die Messungen falsch, sondern die Modelle übertreiben entweder die Klimasensitivität, die Rückkopplungen oder die relative Bedeutung von Treibhausgasen gegenüber natürlichen Faktoren.
Natürliche Faktoren: Sonne, Wolken, Ozeanzyklen und absorbierte Strahlung
Der IPCC stellt natürliche Faktoren wie Sonne und Vulkane im AR6 als für die globale Temperaturentwicklung seit 1979 weitgehend unbedeutend dar und nennt Treibhausgase als sehr wahrscheinlichen Haupttreiber der Erwärmung.[11] Diese Reduktion natürlicher Einflüsse auf Sonne und Vulkane greift jedoch zu kurz. Sie unterschlägt zwei entscheidende Größen: Wolken und Ozeanzyklen.
Wolken bestimmen in hohem Maße, wie viel Sonnenstrahlung die Erde erreicht und wie viel Strahlung reflektiert wird. Veränderungen der Wolkenbedeckung und der reflektierten Sonnenstrahlung können daher erhebliche Temperaturwirkungen entfalten. CERES-Daten zeigen die Veränderungen der absorbierten Sonnenstrahlung. Kritisch ist, dass die Darstellung der reflektierten Sonnenstrahlung im IPCC AR6 spiegelbildlich zu den CERES-Originaldaten ist.[12] Damit verschleiert der IPCC die Zunahme der Absorption der Sonnenstrahlung, die wesentlich zur Temperaturerhöhung der letzten Jahrzehnte beigetragen hat.
Deutlich sichtbar wird der Effekt bei der Zunahme der Sonnenscheindauer in Europa. Für 2022 werden in Teilen Europas mehr als 400 zusätzliche Sonnenstunden gegenüber dem Referenzzeitraum 1991 bis 2020 gezeigt.[13] Mehr Sonnenschein bedeutet mehr direkte Einstrahlung, mehr Erwärmung der Bodenoberfläche, stärkere Austrocknung und veränderte Energiebilanzen. Die Erwärmung der letzten Jahrzehnte lässt sich daher nicht seriös allein aus CO₂ erklären, wenn gleichzeitig Bewölkung, Sonnenscheindauer und absorbierte Strahlung relevante Änderungen zeigen.
Eine Gegenüberstellung von UAH-Satellitentemperaturen (blau) mit einer Berechnung auf Basis absorbierter Sonnenstrahlung aus CERES-Daten sowie pazifischen El-Niño- und atlantischen Niño-Effekten aus NOAA-Daten (orange) zeigt eine hohe Übereinstimmung der Kurven.[14]

Daraus folgt: Natürliche Faktoren spielen eine wesentliche Rolle. Die Behauptung des IPCC, Treibhausgase seien dominant und natürliche Faktoren praktisch irrelevant, ist wissenschaftlich nicht haltbar.
Wolkenrückgang und Aerosole: Saubere Luft als unbeachteter Erwärmungsfaktor
Ein wichtiger Aspekt ist der Rückgang der globalen Bewölkung von 69 % auf 64 % in den letzten vier Jahrzehnten.[15] Eine solche Veränderung ist klimatisch erheblich, weil weniger Wolken weniger Reflexion von Sonnenstrahlung bedeuten. Ein Grund dafür ist der Rückgang der globalen SO₂-Emissionen um etwa 50 % seit 1980. In den EU-Ländern betrug der Rückgang mehr als 95 %.[16] Schwefeldioxid und andere Aerosole wirken als Kondensationskeime. Weniger Aerosole bedeuten weniger Kondensationskeime. Daraus können weniger Tropfen und weniger Wolken entstehen.
Verbesserte Luftreinhaltung führt lokal und regional zu mehr Sonneneinstrahlung, weniger Wolken und damit zu zusätzlicher Erwärmung. Dieser Effekt passt nicht zur simplen Erzählung, wonach CO₂ der nahezu alleinige Treiber sei. Vielmehr zeigt sich, dass menschliche Eingriffe in Emissionen, Aerosole und Landnutzung vielfältige Klimaeffekte haben können, die nicht auf den Treibhauseffekt reduziert werden dürfen.
CO₂, Vegetation und die Ergrünung der Erde
CO₂ ist nicht nur ein Spurengas in der Atmosphäre, sondern die Grundlage der Photosynthese. Mehr CO₂ fördert das Pflanzenwachstum und die Wassernutzungseffizienz von Pflanzen. Es macht die Pflanzen dürreresistenter. Die australische Wissenschaftsorganisation CSIRO berichtete 2013 über die Ergrünung trockener Regionen infolge steigender CO₂-Konzentrationen.[17] Die zugrunde liegende Weltkarte zeigt, dass große Teile der Erde, einschließlich der Sahelzone, eine Zunahme der Vegetation aufweisen. Gerade der Sahel hat von Erwärmung und zunehmendem CO₂ stärker profitiert als fast jede andere Region der Erde.[18]
Dieser Befund steht im Kontrast zu medialen Darstellungen, in denen Afrika und insbesondere die Sahelzone nahezu ausschließlich als Opfer des Klimawandels erscheinen. Die Süddeutsche Zeitung fragte 2020, wo Afrika und die Sahelzone blieben, deren Bewohner bereits am meisten unter dem Klimawandel litten.[19] Das widerspricht der dokumentierten Ergrünung. CO₂ ist das Gas des Lebens, mehr CO₂ macht die Welt in vielen Regionen grüner. Diese Tatsache muss in jede sachliche Klimabilanz einbezogen werden.
Kälte, Hitze und gesundheitliche Folgen
Die Behauptung, Erwärmung sei per se eine Bedrohung, wird auch durch Mortalitätsdaten widerlegt. Eine in The Lancet veröffentlichte Untersuchung zu 854 europäischen Städten für den Zeitraum 2000 bis 2019 ermittelte deutlich mehr kältebedingte als hitzebedingte Todesfälle.[20] Die Darstellung von Bjørn Lomborg nutzt dieselbe Skalierung für Kälte und Hitze und verdeutlicht, dass Kälte in Europa fünf- bis zehnmal mehr Todesfälle verursacht als Hitze.[21]
Damit ist die pauschale Gleichsetzung von Erwärmung mit Gefahr wissenschaftlich falsch. Wärmere Bedingungen können in vielen Regionen gesundheitliche, landwirtschaftliche und ökologische Vorteile haben. Kälte bleibt ein wesentlich größerer Risikofaktor. Eine nüchterne Bewertung muss daher Nutzen und Risiken abwägen, anstatt ausschließlich Hitzerisiken zu dramatisieren.
Kipppunkte: Alarmismus statt belastbarer Prognose
Die Debatte über Kipppunkte ist ein weiteres Beispiel für alarmistische Zuspitzung. In der Arbeit „Tipping elements in the Earth’s climate system“ von Lenton, Rahmstorf, Schellnhuber und weiteren Autoren aus dem Jahr 2008 wurde die Ergrünung der Sahara noch als positiver Kipppunkt dargestellt.[22] In späteren Darstellungen, insbesondere in der Nature-Veröffentlichung „Climate tipping points — too risky to bet against“ von 2019, tauchte diese positive Perspektive nicht mehr auf.[23] Mehrere 2008 genannte Kipppunkte wurden in der späteren Darstellung nicht weitergeführt.
Kritisch ist, dass fünf Kipppunkte faktisch „gekippt“ worden sind und die meisten anderen durch Messungen widerlegt wurden.[24] Besonders problematisch ist die Selbstbezeichnung als Alarmisten beziehungsweise die Darstellung „Raising the alarm“. Wissenschaftiche Warnungen sind legitim, wenn sie durch Daten gedeckt sind. Problematisch wird es, wenn Unsicherheiten, Modellannahmen und Extremdeutungen politisch als gesichertes Wissen verkauft werden.
Klimabedingte Katastrophen und mediale Panikmache
Klimabedingte Katastrophen nehmen nach den gezeigten Daten für den Zeitraum 2000 bis 2025 nicht zu.[25] Die Grafik beruft sich auf Daten des Centre for Research on the Epidemiology of Disasters der Universität Louvain. Sie zeigt, dass nach 25 Jahren steigender Emissionen und Rekordwärme die Zahl globaler klimabezogener Katastrophen nicht ansteigt.

Damit fehlt der Panikmache deutscher Medien und vieler Klimawissenschaftler die statistische Substanz. Wenn Extremwetterereignisse medial zunehmend dramatisiert werden, bedeutet dies nicht automatisch, dass sie tatsächlich häufiger auftreten. Berichterstattungsintensität ist kein Messwert. Eine seriöse Analyse muss zwischen realen Trends und medialer Verstärkung unterscheiden.
Windkraftanlagen als Eingriff in das lokale Klima
Windkraftanlagen sind technische Großanlagen, die nicht nur Strom erzeugen, sondern in die Strömungsmechanik der Atmosphäre eingreifen. Rotoren entziehen dem Wind kinetische Energie, erhöhen die Turbulenz und erzeugen Nachlaufzonen. Dadurch verändern sie den Austausch von Wärme und Feuchtigkeit zwischen Boden und Atmosphäre.
Besonders nachts ist dieser Effekt relevant. Unter stabiler atmosphärischer Schichtung kühlt die bodennahe Luft normalerweise ab. Windräder erzeugen Turbulenzen, die wärmere Luft aus höheren Schichten nach unten mischen. Die nächtliche bodennahe Abkühlung wird dadurch behindert, die Temperatur sinkt weniger stark. Rajewski et al. beschrieben 2016 solche Prozesse anhand von Messungen und Strömungsdarstellungen.[26] Das macht sich in geringerer Bodenfeuchtigkeit und veränderten Bedingungen für die Vegetation bemerkbar. Windkraft ist deshalb nicht nur eine Frage der Stromerzeugung, sondern auch eine Frage lokaler Klimaveränderung.
Onshore-Windparks: Temperaturerhöhung, Bodenaustrocknung und Vegetation
Nächtliche Temperaturerhöhungen in der Umgebung von Windparks sind messbar. Smith et al. berichteten 2013 über Temperaturerhöhungen von 1,6 °C bis 1,9 °C im Zusammenhang mit Windparks.[27] Miller verwies 2020 auf mögliche Erwärmungseffekte von 0 °C bis 4 °C.[28] Zhou et al. zeigten 2012 in Nature Climate Change, dass Windparks die Landoberflächentemperatur beeinflussen und dass der Effekt von Geländebeschaffenheit und Windgeschwindigkeit abhängt.[29]
Die Bodenfeuchtigkeit wird durch Windparks reduziert. Rajewski et al. beschrieben 2020 Veränderungen der Land-Atmosphäre-Wechselwirkungen und deren Relevanz für Feuchteflüsse.[30] Der physikalische Mechanismus ist plausibel: Erhöhte Turbulenz verändert die Luftschichtung, beeinflusst Verdunstung und Feuchtigkeitsaustausch. Wenn der Boden nachts weniger abkühlt und die Luft stärker durchmischt wird, beeinflusst dies die Wasserbilanz.
Für die Vegetation bedeutet dies verschlechterte Wachstumsbedingungen. Pflanzen benötigen nicht nur Licht, sondern ein stabiles Zusammenspiel von Temperatur, Bodenfeuchte, Luftfeuchte und Luftbewegung. Windparks verändern dieses Zusammenspiel. Besonders in trockenen oder empfindlichen Regionen kann dies ökologische Folgewirkungen haben. Große Windanlagen sind daher nicht als folgenlose grüne Infrastruktur zu behandeln, sondern als technische Eingriffe in Landschaft, Mikroklima und Bodenhaushalt.
Großskaliger Ausbau von Windkraftanlagen und regionale Klimaänderungen
Wang und Prinn untersuchten 2010 die potenziellen klimatischen Auswirkungen eines großskaligen globalen Ausbaus von Windkraftanlagen.[31] Daraus geht hervor, dass bei einem globalen Ausbau starke Temperaturerhöhungen und Niederschlagsänderungen auftreten. In Windparkregionen würden Temperaturänderungen von mehreren Grad Celsius auftreten, wenn ein erheblicher Anteil der künftig benötigten Energie aus Windkraft gewonnen würde.[32]
Dies ist ein entscheidender Punkt: Windkraft wird politisch als Mittel gegen Klimawandel verkauft, löst aber selbst Klimaänderungen aus. Diese Änderungen sind nicht global gleichmäßig, sondern lokal und regional konzentriert. Für die betroffenen Gebiete kann der Effekt erheblicher sein als abstrakte globale Mittelwerte vermuten lassen. Wer Windkraftanlagen massiv ausbaut, verändert die Strömungs-, Wärme- und Feuchteverhältnisse der betroffenen Landschaften.
Offshore-Windparks: Wirbelschleppen, Temperatur- und Niederschlagsveränderungen
Auch Offshore-Windparks verändern das Klima und die physikalischen Bedingungen ihrer Umgebung. Hinter Windrädern entstehen Wirbelschleppen, die sich über große Entfernungen ausbreiten können. Ein Vattenfall-Bild zeigt deutlich sichtbare Wirbelschleppen hinter Offshore-Anlagen.[33]
Das Helmholtz-Zentrum Hereon berichtete 2022, dass Windparks die Nordsee verändern. Unter stabilen atmosphärischen Bedingungen können sich Defizite der Windgeschwindigkeit bis zu 70 Kilometer hinter den Windparks ausbreiten. Die Änderungen weisen nach Hereon ähnliche Größenordnungen auf wie vermutete mittlere Änderungen aufgrund des Klimawandels.[34] Diese Aussage ist besonders bemerkenswert: Eine Technologie, die angeblich zur Eindämmung des Klimawandels dient, erzeugt selbst Veränderungen in einer Größenordnung, die mit klimawandelbedingten Änderungen vergleichbar ist.
Platis et al. lieferten 2018 in Scientific Reports In-situ-Nachweise für weitreichende Nachlaufzonen hinter Offshore-Windparks.[35] Afsharian et al. untersuchten 2020 Auswirkungen von Offshore-Windparks auf die Oberflächenschicht und stellten dar, dass reduzierte Durchmischung an der Wasseroberfläche die Wassertemperatur um mehr als 2 °C erhöhen kann.[36] Weniger Wind bedeutet außerdem geringere Verdunstung. Fahel und Archer zeigten 2020, dass Offshore-Windparks Niederschlagsänderungen an Land verursachen können.[37]
Damit sind Offshore-Windparks keineswegs unproblematische Anlagen im Meer. Sie verändern Windgeschwindigkeit, Turbulenz, Durchmischung, Wassertemperatur, Lufttemperatur und Niederschlag. Die Auswirkungen betreffen nicht nur den unmittelbaren Standort, sondern auch Leegebiete und angrenzende Küstenräume.
Cui bono: Klimapolitik, Umverteilung und Gewinner der Transformation
Die politische Dimension der Klimapolitik wird deutlich, wenn man die Frage stellt, wem die Transformation nutzt. Ottmar Edenhofer, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und führender IPCC-Autor, sagte 2010, Klimapolitik verteile de facto das Weltvermögen um; man müsse sich von der Illusion freimachen, internationale Klimapolitik sei Umweltpolitik. Mit Umweltpolitik im klassischen Sinn habe dies fast nichts mehr zu tun.[38]
Damit wird ausgesprochen, was in der öffentlichen Debatte häufig verschleiert wird: Klimapolitik ist Umverteilungspolitik. Allerdings kommt das Geld nicht bei den Ärmsten an. Vielmehr profitieren häufig diejenigen, die an der Transformation verdienen: Investoren, Fonds, Projektentwickler, Betreiber, Landverpächter, Subventionsempfänger und Unternehmen, die durch Regulierung, Förderprogramme, Steuergutschriften und ESG-Kriterien begünstigt werden.
Auch Bill Gates und sein Investmentfonds Breakthrough Energy, an dem weitere Milliardäre wie Bezos, Bloomberg, Soros und Zuckerberg beteiligt sind, stehen in diesem Zusammenhang.
Breakthrough Energy verfügt über ein umfangreiches Portfolio von Unternehmen in den Bereichen Dekarbonisierung, Biotechnologie und Energietechnologien.[39] Kritisch ist, dass Gates in einem Brief an alle Teilnehmer der 30. UN-Klimakonferenz (COP 30) 36 Unternehmen aus diesem Portfolio und ihre Produkte als Lösung für das angebliche Klimawandelproblem anpries.[40] Weil die USA aus dem Pariser Klimaabkommen ausgestiegen sind und Energiewendeförderungen gestoppt haben, sind solche Geschäftsmodelle unter Druck. Ohne direkte Förderungen, Steuergutschriften und bevorzugende ESG-Kriterien sind die meisten Beteiligungen von Breakthrough Energy defizitär und nicht tragfähig. Deshalb kann der Brief von Bill Gates als Bettelbrief zur Rettung der von ihm beworbenen Firmen angesehen werden.
In Deutschland profitieren insbesondere Wind- und Solarparkinvestoren, Landverpächter und Betreiber. Die Kosten tragen Normalverdiener über Strompreise, Netzentgelte, Steuern, Abgaben, Inflation, Deindustrialisierung und Wohlstandsverluste. Die Energiewende ist daher nicht nur klimatisch kontraproduktiv, sondern auch eine Umverteilung von unten nach oben.
Warum abweichende Wissenschaftler nicht gehört werden
Ein weiterer problematischer Aspekt ist der Umgang mit abweichenden wissenschaftlichen Positionen. Eine E-Mail aus dem Climategate-Komplex vom 8. Juli 2004 zeigt, dass Phil Jones an Michael Mann schrieb, Kevin Trenberth und er würden bestimmte Veröffentlichungen aus dem nächsten IPCC-Bericht heraushalten, notfalls indem neu definiert werde, was begutachtete Literatur sei.[41]
Diese Aussage ist schwerwiegend, weil sie den Eindruck bestätigt, dass der IPCC-Prozess nicht nur wissenschaftliche Evidenz sammelt, sondern unliebsame Arbeiten ausgrenzen kann. Wissenschaft lebt vom offenen Streit, von Kritik, von Replikation und von der Prüfung konkurrierender Hypothesen. Wenn abweichende Veröffentlichungen nicht aufgrund methodischer Mängel, sondern aufgrund ihrer Schlussfolgerungen ausgegrenzt werden, ist dies kein wissenschaftliches Verfahren, sondern Gatekeeping, das Ausfiltern unerwünschter Informationen.
Die Behauptung „Die Wissenschaft ist sich einig“ ist deshalb irreführend. Wissenschaft kennt keine Abstimmung über Wahrheit. Entscheidend sind Messdaten, physikalische Konsistenz und überprüfbare Prognosen. Gerade in der Klimaforschung bestehen erhebliche Unsicherheiten, Modellprobleme und natürliche, noch nicht völlig erforschte Einflussfaktoren. Konsensrhetorik ersetzt keine empirische Prüfung.
Medienkritik: Der Gardasee als Beispiel alarmistischer Berichterstattung
Ein Beispiel zur Medienberichterstattung über den Wasserpegel des Gardasees zeigt die Mechanismen alarmistischer Zuspitzung. Verschiedene Medien meldeten 2023, Po und Gardasee trockneten aus, der Gardasee sei nur noch zu 38 % gefüllt, der Wasserstand habe sich halbiert, es gebe Mondlandschaften am Gardasee, und eine solche Dürre habe es noch nicht gegeben.[42] Das berichteten unter anderem Redaktionsnetzwerk Deutschland, Reuters, dpa, Süddeutsche Zeitung, Zeit, Frankfurter Rundschau, Stern, ZDF und ARD.
Dem steht entgegen, dass der Pegel des Gardasees nur etwa 0,5 Meter niedriger war als zu dieser Jahreszeit üblich.[43] Die mediale Darstellung suggerierte eine Katastrophe, während der tatsächliche Pegel im Rahmen der natürlichen Schwankung war. Dieses Beispiel illustriert ein grundsätzliches Muster: Einzelne Wetter- oder Pegelereignisse werden maximal zugespitzt, in eine Klimakatastrophenerzählung eingebettet und ohne sachliche Prüfung verbreitet.
Die Empfehlung lautet daher, das eigene Urteilsvermögen einzuschalten, bevor Meldungen von Presseagenturen ungeprüft weitergegeben werden. Gerade beim politisch aufgeheizten Klimathema verhindert die mediale Dauererregung eine notwendige nüchterne Debatte.
Fazit: Windkraft, CO₂ und Klimapolitik müssen neu bewertet werden
Der Treibhauseffekt durch CO₂ wird in der öffentlichen Debatte überschätzt. Die direkte Erwärmung durch CO₂ ist marginal im Vergleich zum Einfluss von Wolken, Ozeanzyklen, Sonnenscheindauer und absorbierter Strahlung. CO₂ ist zugleich das Gas des Lebens und trägt zur Ergrünung der Erde bei.
Windkraftanlagen sind keine klimaneutralen Objekte ohne Nebenwirkungen. Sie erhöhen die Turbulenz, vermindern die nächtliche Abkühlung, trocknen die Böden aus und verändern damit lokale sowie regionale Klimabedingungen. Onshore-Windparks können nächtliche Temperaturerhöhungen in bestimmten Konstellationen bis zu mehreren Grad verursachen. Offshore-Windparks erzeugen Nachlaufzonen bis zu 70 Kilometer, verändern Windgeschwindigkeit, Durchmischung, Wassertemperatur und Niederschlag.
Dekarbonisierung und Netto-Null sind deshalb nicht nur ein ökonomisches Desaster, sondern können klimatisch kontraproduktiv sein, wenn sie mit massivem Ausbau von Wind- und Solarinfrastruktur verbunden werden, die selbst Umwelt- und Klimaeffekte erzeugt. Die Energiewende zerstört industrielle Wertschöpfung, verteuert Energie, belastet Normalverdiener und begünstigt Investoren, Betreiber und Vermögende. Die Behauptung, die Wissenschaft sei sich einig, ist eine politische Parole, keine wissenschaftliche Tatsache.
Quellen & Literatur
[1] Bundesverfassungsgericht (2021), Klimabeschluss, Randnummer 219; nationales Restbudget von 6,7 Gigatonnen CO₂. URL: https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2021/03/rs20210324_1bvr265618.html
[2] Bundesverfassungsgericht (2021), Klimabeschluss, Randnummer 185. URL: https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2021/03/rs20210324_1bvr265618.html
[3] IPCC (2001), Third Assessment Report, Working Group I, S. 78. URL: https://www.ipcc.ch/site/assets/uploads/2018/03/WGI_TAR_full_report.pdf
[4] IPCC (2013), Climate Change 2013: The Physical Science Basis, Summary for Policymakers, S. 16. URL: https://www.ipcc.ch/report/ar5/wg1/summary-for-policymakers/
[5] Lindzen R. (2019), On Climate Sensitivity. URL: https://co2coalition.org/wp-content/uploads/2021/08/On-Climate-Sensitivity.pdf.
[6] Lindzen R., Choi Y.-S. (2009), On the determination of climate feedbacks from ERBE data. URL: https://agupubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1029/2009GL039628
[7] IPCC (2013), Climate Change 2013: The Physical Science Basis, Summary for Policymakers, S. 16, Fußnote. URL: https://www.ipcc.ch/report/ar5/wg1/summary-for-policymakers/
[8] IPCC (2021), AR6, Working Group I, Chapter 7, Section 7.5.6. URL: https://www.ipcc.ch/report/ar6/wg1/chapter/chapter-7/
[9] Latif M. (2023), Aussage bei Markus Lanz. URL: https://www.youtube.com/watch?v=UsP7l-Fnhck
[10] Spencer R. W. (2014), 95% of Climate Models Agree: The Observations Must be Wrong. URL: https://www.drroyspencer.com/2014/02/95-of-climate-models-agree-the-observations-must-be-wrong/[11] IPCC (2021), Climate Change 2021: The Physical Science Basis, Summary for Policymakers, S. 5. URL: https://www.ipcc.ch/report/ar6/wg1/
[12] Nikolov N., Zeller K. (2024), Misrepresentation of Critical Satellite Data by IPCC. URL: https://tallbloke.wordpress.com/2024/07/26/nikolov-zeller-misrepresentation-of-critical-satellite-data-by-ipcc/
[13] Copernicus Climate Change Service / ECMWF (2022), Clouds and sunshine duration. URL: https://climate.copernicus.eu/esotc/2022/clouds-and-sunshine-duration.
[14] CERES / NOAA / UAH, Datengrundlage für absorbierte Sonnenstrahlung, El Niño, atlantische Niños und Satellitentemperatur. URLs: https://ceres-tool.larc.nasa.gov/ord-tool/jsp/EBAFTOA421Selection.jsp , https://psl.noaa.gov/data/timeseries/month/DS/Nino34_CPC/ , https://psl.noaa.gov/data/timeseries/month/DS/TNA/ , https://psl.noaa.gov/data/timeseries/month/DS/TSA/ , https://www.nsstc.uah.edu/data/msu/v6.1/tlt/uahncdc_lt_6.1.txt
[15] Dübal H.-R., Vahrenholt F. (2021/2022), Radiative Energy Flux Variation from 2001–2020, Journal of Climate. URL: https://journals.ametsoc.org/view/journals/clim/35/1/JCLI-D-21-0157.1.xml
[16] Our World in Data / Community Emissions Data System (CEDS), globale SO₂-Emissionen nach Weltregion. URLs: https://ourworldindata.org/grapher/so-emissions-by-world-region-in-million-tonnes , https://ourworldindata.org/cleanest-air-lessons
[17] CSIRO (2013), Deserts greening from rising CO₂. URL: https://www.csiro.au/en/news/All/News/2013/July/Deserts-greening-from-rising-CO2
[18] CSIRO (2013), Deserts greening from rising CO₂. URL: https://www.csiro.au/-/media/News-releases/2013/Deserts-greening/sat-data.png
[19] Süddeutsche Zeitung (2020), Umweltschutz, Umweltaktivismus, Klimawandel, Afrika. URL: https://www.sueddeutsche.de/kultur/umweltschutz-umweltaktivismus-klimawandel-afrika-1.4996131
[20] Masselot P. et al. (2023), Excess mortality attributed to heat and cold: a health impact assessment study in 854 cities in Europe, The Lancet Planetary Health. URL: https://www.thelancet.com/journals/lanplh/article/PIIS2542-5196(23)00023-2/fulltext
[21] Lomborg B. (2023), Darstellung der Lancet-Daten mit gleicher Skalierung für Kälte und Hitze.
[22] Lenton T. M., Held H., Kriegler E., Hall J. W., Lucht W., Rahmstorf S., Schellnhuber H. J. (2008), Tipping elements in the Earth’s climate system, Proceedings of the National Academy of Sciences, 105, 1786–1793.
[23] Lenton T. M., Rockström J., Gaffney O., Rahmstorf S., Richardson K., Steffen W., Schellnhuber H. J. (2019), Climate tipping points — too risky to bet against, Nature. URL: https://www.nature.com/articles/d41586-019-03595-0
[24] Fleischmann B. (2025), Gibt es eine Klimakrise? URL: https://klima-wahrheiten.de/.cm4all/uproc.php/0/Gibt_es_eine_Klimakrise_Bernd_Fleischmann.pdf .
[25] Centre for Research on the Epidemiology of Disasters, Université catholique de Louvain, EM-DAT-Datenbank; Daten für 2000–2025. URL: https://www.emdat.be/
[26] Rajewski D. A. et al. (2016), Crop Wind Energy Experiment, Journal of Geophysical Research: Atmospheres. URL: https://agupubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/2016JD025297
[27] Smith C. M., Barthelmie R. J., Pryor S. C. (2013), In situ observations of the influence of a large onshore wind farm on near-surface temperature, Environmental Research Letters. URL: https://iopscience.iop.org/article/10.1088/1748-9326/8/3/034006/pdf
[28] Miller L. M. (2020), The warmth of wind power, Physics Today. URL: https://physicstoday.aip.org/quick-study/the-warmth-of-wind-power
[29] Zhou L., Tian Y., Roy S. B., Thorncroft C., Bosart L. F., Hu Y. (2012), Impacts of wind farms on land surface temperature, Nature Climate Change. URL: https://www.nature.com/articles/nclimate1505
[30] Rajewski D. A. et al. (2020), Untersuchung zu Windparks und Bodenfeuchtigkeit, Geophysical Research Letters. URL: https://agupubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1029/2019GL086010
[31] Wang C., Prinn R. G. (2010), Potential climatic impacts and reliability of very large-scale wind farms, Atmospheric Chemistry and Physics. URL: https://acp.copernicus.org/articles/10/2053/2010/acp-10-2053-2010.pdf
[32] Wang C., Prinn R. G. (2010), ebd.; rote Kurve für 40 % der im Jahr 2100 global benötigten Energie aus Windkraftanlagen.[33] Vattenfall, Bild zu Wirbelschleppen hinter Offshore-Windrädern.
[34] Helmholtz-Zentrum Hereon (2022), Windparks verändern die Nordsee. URL: https://www.hereon.de/communication_media/news/104924/index.php.de[35] Platis A. et al. (2018), First in situ evidence of wakes in the far field behind offshore wind farms, Scientific Reports. URL: https://www.nature.com/articles/s41598-018-20389-y
[36] Afsharian S. et al. (2020), Study on offshore wind farms and sea-surface temperature effects. URL: https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S016761051930649X
[37] Fahel N., Archer C. L. (2020), Observed onshore precipitation changes after the installation of offshore wind farms, Bulletin of Atmospheric Science and Technology. URL: https://link.springer.com/article/10.1007/s42865-020-00012-7
[38] Edenhofer O. (2010), Interview in der Neuen Zürcher Zeitung.
[39] Breakthrough Energy (o. J.), Portfolio. URL: https://www.breakthroughenergy.org/portfolio/index.html
[40] Gates B. (2025), Three tough truths about climate. URL: https://www.gatesnotes.com/home/home-page-topic/reader/three-tough-truths-about-climate
[41] Michaels, P. (2009), Climate Scientists Subverted Peer Review. URL: https://www.cato.org/commentary/climate-scientists-subverted-peer-review
[42] Redaktionsnetzwerk Deutschland (2023), Reuters (2023), dpa/Süddeutsche Zeitung/Zeit (2023), Frankfurter Rundschau (2023), Stern (2023), ZDF (2023), ARD (2023), Beispiele zur Gardasee-Berichterstattung.
[43] Pegelangabe Gardasee. URL: https://www.gardasee.de/wasserstand
* Mit Zustimmung des Autors basiert dieser Beitrag auf dessen Vortrag auf dem Windkraft-Symposium der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag (23 .01.2026) ; er wurde lediglich zur besseren Strukturierung, Sachlichkeit und Verständlichkeit überarbeitet und um aktuelle Quellen ergänzt, wobei KI-gestützte Methoden unterstützend eingesetzt wurden.
Haftungsausschluss
Die in dieser Veröffentlichung vertretenen Ansichten geben ausschließlich die Auffassung des Autors wieder und spiegeln nicht notwendigerweise die Positionen des Instituts für konservative Wirtschaftspolitik (IKW) wider. Das Titelbild dieser Veröffentlichung wurde KI-generiert (Art. 50 EU AI Act).

