850 Milliarden Euro auf dem Prüfstand: Was bleibt von „Made for Germany“?
_ Christopher Kofner, Geschäftsführer, Institut für konservative Wirtschaftspolitik (IKW). München, 23. Oktober 2026.
IKW-Studie
Kernbotschaften und Handlungsempfehlungen
- Die Initiative „Made for Germany“ kündigte Investitionen von 850 Milliarden Euro für 2025 bis 2028 an. Die IKW-Untersuchung der 147 Mitgliedsunternehmen konnte bisher deutsche Anlagenzahlungen von nur 8,650 Milliarden Euro (1,02 Prozent), bilanzierte beziehungsweise als CapEx ausgewiesene Investitionen von 8,985 Milliarden Euro (1,06 Prozent), bezifferte Anlagenverträge über 2 Milliarden Euro (0,24 Prozent) sowie eine engere Auswahl konkret angekündigter Investitionsprojekte von 4,022 Milliarden Euro (0,47 Prozent) dokumentieren. Diese nicht addierbaren Nachweisgrößen offenbaren eine erhebliche Diskrepanz zwischen der öffentlich inszenierten Investitionssumme und ihrer bislang konkret überprüfbaren Unterlegung.
- Von 135 identifizierten deutschen Einzelanlagenprojekten waren 96 beziehungsweise 71,1 Prozent bereits vor Gründung von „Made for Germany“ am 21. Juli 2025 öffentlich bekannt. Zahlreiche milliardenschwere Großprojekte wurden somit bereits unter früheren politischen Rahmenbedingungen beschlossen oder vorbereitet. Ihre nachträgliche Präsentation als Ausdruck eines neuen wirtschaftspolitischen Investitionsaufschwungs ist daher irreführend.
- Die tatsächliche Investitionsentwicklung Deutschlands steht in einem deutlichen Gegensatz zur öffentlich inszenierten Investitionsoffensive: Zwischen 2019 und 2025 sanken die preis- und kalenderbereinigten Unternehmensinvestitionen um 8,3 Prozent; die realen mittelständischen Neuinvestitionen gingen allein 2025 um weitere 3,7 Prozent zurück. Gleichzeitig lag das preisbereinigte materielle Nettoanlagevermögen der nichtfinanziellen Kapitalgesellschaften 2025 um rund 3,0 Prozent unter dem Niveau von 2019. Das bedeutet, dass der reale industrielle und unternehmerische Kapitalstock in wichtigen Bereichen schrumpft, anstatt durch zusätzliche produktive Investitionen zu wachsen. Diese Entwicklung widerspricht dem von der Bundesregierung vermittelten Bild einer umfassenden Investitionswende.
- Das IKW fordert von Bundeskanzler Friedrich Merz und der CDU/CSU-geführten Bundesregierung politische Rechenschaft und konkrete Konsequenzen aus der groß angelegten Investitions-PR-Show. Wenn den angekündigten 850 Milliarden Euro bislang nur öffentlich nachgewiesene Anlagenzahlungen in einer rechnerischen Größenordnung von rund 1 Prozent gegenüberstehen, ohne dass eine vollständige Investitionsbilanz vorgelegt wird, gefährdet dies die Glaubwürdigkeit der deutschen Wirtschaftspolitik und kann dem internationalen Ansehen Deutschlands als Investitionsstandort schaden. Die Bundesregierung muss deshalb die Zusagen vollständig nach Alt- und Neuprojekten, verbindlichen Verträgen und tatsächlichen Zahlungen offenlegen sowie die realen Investitionshemmnisse durch eine grundlegende Reform der Energie-, Steuer-, Abgaben-, Bürokratie- und Genehmigungspolitik beseitigen.
Einleitung: Große Inszenierung, offene Investitionsbilanz
Am 19. und 20. Oktober 2026 versammelte Bundeskanzler Friedrich Merz in Berlin zahlreiche prominente Vertreter der internationalen Finanz- und Unternehmenswelt zum „Invest in Germany Summit“. Rund 200 Führungskräfte und Investoren nahmen an der Hauptkonferenz teil. Unter den bekannten Teilnehmern befanden sich Larry Fink, Vorstandsvorsitzender des weltgrößten Vermögensverwalters BlackRock, NVIDIA-Chef Jensen Huang, Siemens-Vorstandsvorsitzender Roland Busch, Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing und weitere führende Vertreter internationaler Unternehmen und Investmentgesellschaften.
Die Bundesregierung präsentierte den Gipfel als wirtschaftspolitischen Erfolg. Merz verkündete Investitionszusagen von rund 230 Milliarden Euro und erklärte, Deutschland sei ein guter Standort für internationale Investoren. Die Veranstaltung wurde mit hochrangigen Gesprächsrunden, bilateralen Treffen und umfangreicher medialer Begleitung inszeniert. [1, 2]
Bemerkenswert ist die persönliche Verbindung des Bundeskanzlers zur internationalen Finanzwirtschaft. Friedrich Merz war von 2016 bis 2020 Aufsichtsratsvorsitzender der BlackRock Asset Management Deutschland AG, der deutschen Tochtergesellschaft des Vermögensverwalters, dessen Vorstandsvorsitzender Larry Fink nun zu den prominenten Teilnehmern des Gipfels gehörte. [3]
Der Berliner Investitionsgipfel war allerdings nicht die erste groß angelegte Präsentation milliardenschwerer Investitionsversprechen unter Bundeskanzler Merz.
Bereits am 21. Juli 2025, gut zwei Monate nach seiner Wahl zum Bundeskanzler, stellte die Bundesregierung gemeinsam mit führenden Unternehmen die Initiative „Made for Germany“ vor. Ziel war es, ein öffentlichkeitswirksames Signal für einen wirtschaftspolitischen Neuanfang zu setzen. Der unternehmernahe und marktwirtschaftlich orientierte Regierungsstil des neuen Bundeskanzlers sollte sich erkennbar von der Wirtschaftspolitik der vorherigen SPD-Grünen-FDP-Koalition unterscheiden. Die Initiative sollte demonstrieren, dass Deutschland unter der neuen Bundesregierung wieder zu einem bevorzugten Investitionsstandort werde. [4]
Aus anfänglich rund 60 beteiligten Unternehmen entwickelte sich eine Initiative mit zuletzt 147 Mitgliedern. Am 30. September 2026 wurde ein Investitionsvolumen von über 850 Milliarden Euro für den Zeitraum 2025 bis 2028 kommuniziert. Nach Darstellung der Initiative seien allein im Jahr 2025 bereits mehr als 200 Milliarden Euro investiert worden. [5]
Die Zahlen sind außergewöhnlich. Gemessen am nominalen deutschen Bruttoinlandsprodukt von rund 4.470 Milliarden Euro im Jahr 2025 entsprechen die angekündigten 850 Milliarden Euro etwa 19,0 Prozent einer gesamten deutschen Jahreswirtschaftsleistung. Gleichmäßig auf vier Jahre verteilt ergäbe sich ein rechnerischer Betrag von 212,5 Milliarden Euro jährlich, entsprechend rund 4,8 Prozent des BIP von 2025. [6]
Würde es sich bei diesen 850 Milliarden Euro tatsächlich um vollständig neue, zusätzliche und in Deutschland realisierte Sachinvestitionen handeln, wäre dies ein außergewöhnlicher wirtschaftlicher Impuls. Die Ankündigung stünde dann für eine umfassende Erweiterung des deutschen Kapitalstocks und könnte beträchtliche Auswirkungen auf Produktionskapazitäten, Beschäftigung und langfristiges Wachstum entfalten.
Gerade vor dem Hintergrund der tatsächlichen Standortentwicklung erscheint diese Größenordnung jedoch erklärungsbedürftig.
Deutschlands politisch verursachte Investitionskrise
Deutschland befindet sich seit 2019 in einer anhaltenden wirtschaftlichen Stagnation. Zwischen 2019 und 2025 stieg das reale Bruttoinlandsprodukt kumuliert lediglich um rund 0,3 Prozent. Über einen Zeitraum von sechs Jahren kam die deutsche Wirtschaftsleistung damit praktisch nicht vom Fleck. [6]
Die Verantwortung für diese Wirtschaftsmisere sieht das IKW in erster Linie bei den wirtschaftspolitischen Entscheidungen der aufeinanderfolgenden Bundesregierungen und der Europäischen Union. Die frühere Ampelkoalition hat durch ihre Energie-, Klima-, Steuer- und Regulierungspolitik die Standortbedingungen erheblich belastet; die heutige Merz-Klingbeil-Koalition hat den notwendigen ordnungspolitischen Kurswechsel bislang nicht vollzogen. Externe Krisen und geopolitische Konflikte, darunter der Ukrainekrieg und die Spannungen im Nahen Osten, beeinflussen zwar die wirtschaftliche Entwicklung. Sie erklären jedoch nicht die hausgemachten Strukturprobleme, für deren Fortbestand die Bundesregierung und die EU-Politik unmittelbar Verantwortung tragen. [12]
Dazu gehören hohe Energiepreise, eine umfangreiche steuerliche und sozialversicherungsrechtliche Belastung, steigende Bürokratie- und Regulierungskosten, langwierige Planungs- und Genehmigungsverfahren sowie zunehmende Schwierigkeiten bei der Verfügbarkeit ausreichend qualifizierter Arbeitskräfte.
Die OECD bezifferte den Steuer- und Abgabenkeil eines alleinstehenden deutschen Durchschnittsverdieners ohne Kinder für 2025 auf 49,3 Prozent der gesamten Arbeitskosten. Deutschland belegte damit unter den OECD-Staaten den zweithöchsten Wert nach Belgien. Der entsprechende OECD-Durchschnitt betrug lediglich 35,1 Prozent. [7]
Auch die Bürokratiebelastung hat inzwischen volkswirtschaftlich gravierende Dimensionen erreicht. Ein IKW-Datenimpuls vom September 2026 ermittelt auf Grundlage einer Unternehmensbefragung der Deutschen Bundesbank und amtlicher Umsatzstatistiken hochgerechnete Bürokratiekosten von bis zu 671,8 Milliarden Euro jährlich beziehungsweise 15,3 Prozent des deutschen BIP. Die Belastung entspricht damit mehr als einem Siebtel der deutschen Wirtschaftsleistung. [8]
Die jüngsten Bildungsdaten verschärfen die längerfristigen Standortprobleme. In der im September 2026 veröffentlichten PISA-Erhebung 2025 erreichten deutsche Schülerinnen und Schüler durchschnittlich 464 Punkte in Mathematik, 465 Punkte im Lesen und 486 Punkte in den Naturwissenschaften. In sämtlichen drei Bereichen wurden damit die niedrigsten deutschen Ergebnisse seit Beginn der PISA-Erhebungen gemessen. Damit entstehen langfristige Risiken für die Produktivität, die berufliche Qualifikation und das Innovationspotenzial der deutschen Wirtschaft. [9]
Die Verschlechterung der Standortbedingungen schlägt sich auch in der Unternehmensstimmung nieder. Der ifo-Geschäftsklimaindex sank von 94,6 Punkten im September 2019 auf 89,9 Punkte im September 2026. Das entspricht einem Rückgang um 4,7 Indexpunkte beziehungsweise rund 5,0 Prozent. Die Stimmung der Unternehmen liegt damit trotz zwischenzeitlicher Erholungsphasen weiterhin deutlich unter dem Niveau von 2019. [10, 22]
Die Investitionsschwäche bestätigt diesen Befund. Die IKW-Auswertung der Bundesbank-Direktinvestitionsstatistik beziffert den kumulierten negativen Direktinvestitionssaldo Deutschlands zwischen 2019 und 2025 auf rund 270 Milliarden Euro. Auch die KfW dokumentiert eine erhebliche Investitionsschwäche: Die preis- und kalenderbereinigten Unternehmensinvestitionen gingen zwischen 2019 und 2025 um 8,3 Prozent zurück. Nach Angaben von KfW Research sank das preisbereinigte Investitionsvolumen des deutschen Mittelstands zwischen 2019 und 2024 um rund 10 Prozent auf nur noch 200 Milliarden Euro. [11, 12, 23]
Diese Entwicklung ist nach Auffassung des IKW das Ergebnis jahrelanger wirtschaftspolitischer Fehlsteuerung. Die Ampelregierung hat zentrale Standortprobleme verschärft; die Merz-Klingbeil-Koalition setzt wesentliche Elemente dieser Politik fort, statt Energiekosten, Abgaben und Bürokratie entschlossen zu senken. Die Bundesregierung bekämpft die Folgen ihrer eigenen Standortpolitik mit öffentlichkeitswirksamen Investitionsgipfeln, ohne die entscheidenden Ursachen der Investitionsschwäche ausreichend zu beseitigen. [8, 12]
Umso wichtiger ist die Frage, welchen tatsächlichen wirtschaftlichen Gehalt die milliardenschweren Investitionszusagen der Initiative „Made for Germany“ besitzen.
Untersuchungsgegenstand und Methodologie
Das Institut für konservative Wirtschaftspolitik hat die Investitionsaktivitäten der 147 Mitgliedsunternehmen von „Made for Germany“ einer quellenbasierten Prüfung unterzogen.
Untersuchungsbeginn ist der 21. Juli 2025, das Datum der öffentlichen Vorstellung der Initiative. Der Untersuchungszeitraum endet mit dem Informationsstand vom 22. Oktober 2026. Zwischen beiden Daten liegen rund 15 Monate.
Die Untersuchung verfolgt drei zentrale Fragestellungen.
Erstens wird geprüft, welche deutschen Investitionen der beteiligten Unternehmen tatsächlich durch Finanz- und Unternehmensberichte dokumentiert sind und welche konkreten Bau-, Liefer- oder Anlagenverträge rechtsverbindlich nachgewiesen werden können.
Zweitens wird untersucht, ob die entsprechenden Investitionsentscheidungen bereits vor dem 21. Juli 2025 getroffen oder öffentlich angekündigt wurden. Damit soll zwischen ohnehin geplanten Altprojekten und später bekannt gewordenen Vorhaben unterschieden werden.
Drittens wird erfasst, welche weiteren Investitionsprojekte der Unternehmen zumindest durch konkrete öffentliche Ankündigungen mit beziffertem Projektvolumen nachgewiesen werden können, auch wenn ihre tatsächliche Finanzierung, Bezahlung oder vertragliche Realisierung noch nicht belegt ist.
Datenbasis
Für sämtliche 147 Unternehmen wurde ein Quellen- und Prüfregister erstellt.
Die Datengrundlage umfasst veröffentlichte Jahresabschlüsse und Geschäftsberichte für 2025, verfügbare Quartals- und Halbjahresberichte für 2026, unterjährige Finanzveröffentlichungen, Kapitalflussrechnungen, Unternehmens- und Investorenmitteilungen sowie projektspezifische Informationen zu Standorterweiterungen, Neubauten, Anlagenbeschaffungen und Vertragsschlüssen.
Ergänzend wurden veröffentlichte Informationen zur zeitlichen Entwicklung der Projekte ausgewertet. Hierzu zählen ursprüngliche Investitionsankündigungen, dokumentierte Investitionsfreigaben, Vertragsvergaben, Grundsteinlegungen, Baubeginne und Inbetriebnahmen.
Besondere Bedeutung kommt der Unterscheidung zwischen dem Zeitpunkt einer Investitionsentscheidung und dem Zeitpunkt ihrer späteren finanziellen Umsetzung zu. Ein Industrieprojekt kann beispielsweise bereits 2023 beschlossen, 2025 begonnen und 2026 bezahlt oder fertiggestellt worden sein. Die spätere Zahlung macht das Projekt nicht automatisch zu einer neuen Investitionsentscheidung des Jahres 2026.
Die Prüfung berücksichtigt deshalb ausdrücklich die ursprüngliche Projektchronologie.
Abgrenzung der Investitionsnachweise
Um unterschiedliche wirtschaftliche Sachverhalte nicht miteinander zu vermischen, werden vier Nachweisformen unterschieden.
Tatsächlich gezahlte Anlageninvestitionen umfassen zahlungswirksame Ausgaben für deutsche Sachanlagen und immaterielle Anlagen, soweit diese aus Kapitalflussrechnungen oder vergleichbaren Veröffentlichungen geografisch und zeitlich ausreichend abgegrenzt werden können.
Bilanzierte beziehungsweise als CapEx ausgewiesene Investitionen erfassen aktivierte Anlagenzugänge und entsprechende Investitionskennzahlen aus den Unternehmensabschlüssen. Sie können von tatsächlich geleisteten Zahlungen abweichen, etwa aufgrund von Leasingverhältnissen, Zahlungszeitpunkten oder unterschiedlichen Rechnungslegungsdefinitionen.
Verbindlich unterzeichnete Anlagenverträge werden gesondert erfasst, sofern eine konkrete deutsche Bau-, Liefer- oder Anlagenleistung, ein nachgewiesener Vertragsabschluss und ein bezifferter Vertragswert vorliegen. Der Vertragswert ist nicht mit einer bereits geleisteten Zahlung gleichzusetzen.
Bezifferte Projektankündigungen bilden die weiteste Nachweiskategorie. Hierzu zählen konkret bezeichnete deutsche Investitionsprojekte, für die ein Unternehmen selbst ein Budget oder geplantes Investitionsvolumen veröffentlicht hat. Diese Beträge belegen zunächst eine dokumentierte Investitionsabsicht, nicht deren tatsächliche Umsetzung.
Beteiligungskäufe, Aktienerwerbe, Fondsvolumina, Kreditfazilitäten, staatliche Fördermittel, reine Finanztransaktionen und Investitionen außerhalb Deutschlands werden nicht ohne Weiteres als deutsche Sachinvestitionen berücksichtigt. Ebenso werden Konzernzahlen nicht auf Deutschland umgerechnet, wenn hierfür keine belastbare geografische Aufschlüsselung vorliegt.
Die vier Kategorien werden getrennt ausgewiesen, weil sich ihre Beträge überschneiden können. Eine Investition kann zunächst angekündigt, anschließend vertraglich beauftragt, bilanziert und schließlich bezahlt werden. Die Addition aller vier Beträge würde dieselbe Investition mehrfach erfassen.
Drei wissenschaftliche Nachweisstufen
Für die eigentliche Bewertung des Investitionsversprechens werden die Befunde in drei Stufen zusammengeführt.
Die engste Stufe umfasst Investitionen, die erst nach dem 21. Juli 2025 neu beschlossen wurden und für die zugleich eine tatsächliche deutsche Anlagenzahlung oder ein verbindlich bezifferter eigener Anlagenvertrag dokumentiert ist. Diese Stufe ist für den Nachweis neuer Investitionsentscheidungen besonders aussagekräftig. Eine ursächliche Wirkung von „Made for Germany“ wäre darüber hinaus gesondert nachzuweisen.
Die mittlere Stufe umfasst die tatsächlich dokumentierten deutschen Investitionen und Verträge der beteiligten Unternehmen unabhängig davon, ob die ursprünglichen Projekte bereits vorher beschlossen waren.
Die weiteste Stufe umfasst zusätzlich öffentlich bezifferte Investitionsankündigungen, bei denen weder der vollständige Geldabfluss noch sämtliche vertraglichen Umsetzungsschritte nachgewiesen sein müssen.
Diese Abstufung verhindert, dass bloße Planungen mit realisierten Zahlungen oder ältere Projekte mit neuen Investitionsentscheidungen gleichgesetzt werden.
Dokumentation und Aussagegrenzen
Die Ergebnisse sind in einer begleitenden Excel-Arbeitsmappe mit sämtlichen 147 Unternehmen, den identifizierten Projekten, Finanz- und Vertragskennzahlen, Projektchronologien, Quellenverweisen und methodischen Anmerkungen dokumentiert. Die einzelnen Nachweise können anhand dieser Quellenmatrix überprüft werden.
Die Studie liefert damit eine systematische und nachvollziehbare Auswertung öffentlich belegbarer Investitionssachverhalte, jedoch keine vollständige Buchungsprüfung.
Fehlende öffentliche Nachweise werden nicht als Beweis fehlender Investitionen gewertet.
Untersuchungsergebnisse
- Neu beschlossene und tatsächlich realisierte Investitionen
Für die engste Nachweisstufe lässt sich aus den verfügbaren Unterlagen keine vollständige, eindeutig bezifferbare Gesamtsumme ermitteln.
Zwar können zahlreiche deutsche Investitionszahlungen und Anlagenzugänge nachgewiesen werden. Häufig fehlt jedoch die erforderliche Verbindung zwischen dem konkreten Zahlungsbetrag, dem betreffenden Einzelprojekt und einem nach dem 21. Juli 2025 dokumentierten ursprünglichen Investitionsbeschluss.
Damit bleibt offen, welcher Teil der dokumentierten Ausgaben auf tatsächlich neue Investitionsentscheidungen entfällt.
Ebenso ist aus den Veröffentlichungen nicht bestimmbar, welcher Anteil dieser neuen Entscheidungen ursächlich durch die Initiative „Made for Germany“ ausgelöst wurde.
Die Untersuchung kann für diese engste Kategorie deshalb weder einen belastbaren Milliardenbetrag noch eine seriöse Umsetzungsquote ausweisen.
Bereits dieses Ergebnis offenbart ein gravierendes Transparenzdefizit: Eine Initiative, die 850 Milliarden Euro öffentlich als Investitionssignal präsentiert, legt keine vollständige und überprüfbare Zuordnung dieser Zusagen zu neuen Investitionsentscheidungen, realen Zahlungen und verbindlichen Projektverträgen vor.
- Tatsächlich dokumentierte deutsche Investitionen einschließlich älterer Vorhaben
Für die zweite Nachweisstufe ergeben sich aus dem Quellenregister folgende Beträge.
Tatsächlich gezahlte deutsche Anlageninvestitionen: 8,650 Milliarden Euro.
Hierbei handelt es sich um im Register geografisch abgegrenzte, zahlungswirksame Anlageninvestitionen. Dokumentierte Beispiele stammen unter anderem von 50Hertz beziehungsweise Eurogrid, der Deutschen Telekom und E.ON.
Bilanzierte oder als CapEx ausgewiesene deutsche Investitionen: 8,985 Milliarden Euro.
In dieser Kategorie sind unter anderem Investitions- und Anlagenzugangskennzahlen von Amprion, TenneT, Telefónica Deutschland, Vodafone Deutschland und weiteren Unternehmen berücksichtigt.
Bezifferte, nach dem 21. Juli 2025 unterzeichnete deutsche Anlagenverträge: 2,000 Milliarden Euro.
Der entsprechende Nachweis betrifft einen von Amprion im Mai 2026 geschlossenen Kabelvertrag für den Rhein-Main-Link. Der Vertragsabschluss erfolgte zwar nach Gründung der Initiative; das zugrunde liegende Netzausbauprojekt war jedoch bereits vorher geplant. [13]
Die drei Beträge dürfen nicht addiert werden. Sie unterscheiden sich in ihrer Rechnungslegung, ihren Bezugszeiträumen und teilweise in den zugrunde liegenden Projekten. Vor allem belegen sie keine entsprechend hohe Summe erst nach dem 21. Juli 2025 neu beschlossener Investitionen.
- Konkret nachgewiesene Investitionsankündigungen
Für die weiteste Nachweisstufe dokumentiert die Projektauswertung eine engere Auswahl jüngerer, konkret bezifferter deutscher Investitionsankündigungen von rund 4,022 Milliarden Euro.
Dazu gehören GlobalFoundries‘ Halbleiterprojekt SPRINT in Dresden mit 1,1 Milliarden Euro, das Batteriespeicherprogramm von Elements Green mit rund 2 Milliarden Euro sowie Vorhaben von Siemens, Siemens Energy, Siemens Healthineers, Diehl, SCHWENK, Symrise und Vonovia. Weitere öffentlich bezifferte Programme von Google (5,5 Milliarden Euro), Amazon (16 Milliarden Euro) und Stellantis (über 1 Milliarde Euro) wurden wegen abweichender Zeiträume, Investitionsdefinitionen und möglicher Überschneidungen gesondert erfasst. Auch Siemens erklärte ausdrücklich, dass seine neue 200-Millionen-Euro-Investition in Amberg über die bisherigen „Made for Germany“-Zusagen hinausgeht. Die 4,022 Milliarden Euro bilden somit die enger dokumentierte Auswahl, nicht die vollständige Gesamtsumme aller Investitionsankündigungen der 147 Unternehmen. [14, 15]
Ein erheblicher Anteil der Projekte war bereits vorher bekannt
Besonders aufschlussreich ist die zeitliche Analyse der identifizierten Investitionsprojekte.
Insgesamt konnten 135 konkrete deutsche Einzelanlagenprojekte mit einer projektbezogenen Zeitklassifikation erfasst werden.
Davon waren 96 Projekte beziehungsweise 71,1 Prozent bereits vor dem 21. Juli 2025 öffentlich bekannt.
Weitere 33 Projekte beziehungsweise 24,4 Prozent besitzen in den untersuchten Quellen einen frühesten öffentlichen Projektbeleg nach diesem Datum.
Bei sechs Projekten beziehungsweise 4,4 Prozent ließ sich der ursprüngliche Bekanntmachungszeitpunkt nicht eindeutig bestimmen.
Damit ist bei mehr als sieben von zehn identifizierten Projekten nachgewiesen, dass sie bereits vor Gründung der Initiative öffentlich bekannt waren. Zu den besonders gewichtigen Fällen gehören folgende Großinvestitionen.
Die Größenordnung der Nachweise im Verhältnis zu 850 Milliarden Euro
Die Gegenüberstellung der öffentlich verkündeten 850 Milliarden Euro mit den tatsächlich im engeren Quellenregister belegten Beträgen ergibt ein auffälliges Missverhältnis: Den dokumentierten deutschen Anlagenzahlungen von 8,650 Milliarden Euro entspricht rechnerisch gerade einmal 1,02 Prozent der angekündigten Gesamtsumme. Die bilanzierten beziehungsweise als CapEx ausgewiesenen 8,985 Milliarden Euro erreichen 1,06 Prozent, die bezifferten Anlagenverträge von 2 Milliarden Euro lediglich 0,24 Prozent und die engere Auswahl der Projektankündigungen von 4,022 Milliarden Euro nur 0,47 Prozent.
Diese Zahlen sind keine vollständigen Umsetzungsquoten, sondern zeigen das Missverhältnis zwischen einer groß inszenierten Gesamtankündigung und den enger öffentlich nachprüfbaren Belegen. Die Bundesregierung präsentiert 850 Milliarden Euro, ohne eine entsprechend umfassende, projektgenaue und überschneidungsfreie Investitionsbilanz vorzulegen. Für das IKW ist dies kein überzeugender Nachweis eines wirtschaftspolitischen Aufbruchs, sondern ein erheblicher Glaubwürdigkeitsmangel der Investitionskommunikation.
Der deutsche Kapitalstock bestätigt das Strukturproblem
Die reale Investitionsschwäche zeigt sich unmittelbar im deutschen Kapitalstock. Nach Daten des Statistischen Bundesamtes ging das preisbereinigte materielle Nettoanlagevermögen der nichtfinanziellen Kapitalgesellschaften zwischen 2019 und 2025 um rund 3 Prozent zurück, während es in der Gesamtwirtschaft im selben Zeitraum nahezu stagnierte. Im Jahr 2025 lag der entsprechende Index bei 96,98 Punkten für die nichtfinanziellen Kapitalgesellschaften und 100,26 Punkten für die Gesamtwirtschaft (jeweils 2020 = 100). Die auf Destatis-Daten beruhende IKW-Auswertung weist zudem für 2019 bis 2025 einen Rückgang des realen Nettoanlagevermögens an Fabrikbauten um rund 5 Prozent aus. Deutschland verliert damit in wichtigen Bereichen industrielle Kapitalsubstanz, während die Bundesregierung Investitionsrekorde verkündet. Entscheidend für die wirtschaftliche Entwicklung ist nicht die Summe angekündigter Vorhaben, sondern der tatsächliche Aufbau zusätzlicher produktiver Anlagen und Produktionskapazitäten. [12, 20, 21]
Politische Bewertung: Investitionspolitik oder PR-Inszenierung?
Die Ergebnisse der IKW-Untersuchung stellen die wirtschaftspolitische Erfolgserzählung von Bundeskanzler Friedrich Merz und der CDU/CSU-geführten Bundesregierung grundlegend infrage. Eine Initiative, die 850 Milliarden Euro als historisches Investitionssignal präsentiert, während die im engeren Quellenregister tatsächlich nachgewiesenen deutschen Anlagenzahlungen von 8,65 Milliarden Euro rechnerisch gerade einmal 1,02 Prozent dieser Summe entsprechen, offenbart eine erhebliche Diskrepanz zwischen politischer Inszenierung und öffentlich überprüfbaren Investitionsnachweisen. Hinzu kommt, dass 71,1 Prozent der identifizierten Einzelprojekte bereits vor Gründung der Initiative bekannt waren. Damit fehlt nicht nur eine transparente und belastbare Bilanz der tatsächlich neu ausgelösten Investitionen; auch der öffentlich vermittelte Eindruck einer historischen Investitionswende unter Bundeskanzler Merz wird durch die Untersuchungsergebnisse grundlegend infrage gestellt.
Das Institut bewertet diese Form der politischen Präsentation als aufwendige PR-Inszenierung, die den Nachweis einer tatsächlichen Investitionswende nicht ersetzt. Besonders problematisch ist, dass bereits früher beschlossene Großprojekte erneut in einem Umfeld präsentiert werden, das den Eindruck eines neuen wirtschaftspolitischen Aufbruchs vermitteln soll. Auch die beteiligten Unternehmen tragen Verantwortung für die Aussagekraft und Nachprüfbarkeit der öffentlich kommunizierten Investitionssummen.
Friedrich Merz und die CDU/CSU tragen die politische Verantwortung für diese Darstellung. Wer internationale Unternehmensführer nach Berlin einlädt und gigantische Investitionssummen als Beleg einer wirtschaftspolitischen Wende präsentiert, muss auch nachweisen können, welche Investitionen tatsächlich neu beschlossen, zusätzlich und realisiert wurden. Eine solche Rechenschaft fehlt bislang.
Nach Auffassung des IKW beschädigt eine fortgesetzte Diskrepanz zwischen öffentlich inszenierten Rekordzusagen und nicht nachvollziehbarer tatsächlicher Umsetzung die Glaubwürdigkeit der deutschen Wirtschaftspolitik. Im internationalen Standortwettbewerb kann eine solche Kommunikationspraxis das Vertrauen von Investoren beeinträchtigen, anstatt neues Vertrauen zu schaffen. Deutschland benötigt keine immer größeren PR-Veranstaltungen, sondern glaubwürdige Rahmenbedingungen, verlässliche wirtschaftspolitische Entscheidungen und nachweisbare Investitionserfolge.
Das IKW fordert deshalb klare politische Konsequenzen und eine öffentliche Rechenschaft der Bundesregierung. Die vollständige Aufschlüsselung der 850-Milliarden-Euro-Zusage muss offengelegt, die Rolle bereits zuvor beschlossener Projekte ausgewiesen und die tatsächliche zusätzliche Investitionswirkung unabhängig überprüft werden. Bundeskanzler Merz und die CDU/CSU müssen sich daran messen lassen, ob ihre Standortpolitik tatsächlich neue Investitionen ermöglicht oder hauptsächlich bereits bekannte Vorhaben medienwirksam neu präsentiert.
Zugleich verlangt die anhaltende Wirtschaftskrise einen grundsätzlichen Kurswechsel: niedrigere Energie- und Produktionskosten, eine wirksame Senkung der Steuer- und Abgabenlast, einen radikalen Bürokratieabbau, schnellere Genehmigungsverfahren und eine langfristige Stärkung des Bildungs- und Fachkräftepotenzials. Diese ordnungspolitischen Reformen sind nach Auffassung des IKW die Voraussetzung für eine dauerhafte Wiederbelebung privater Investitionen. [12]
Quellen & Literatur
[1] Bundesregierung (2026). Klares Zeichen für mehr Investitionen in Deutschland: Invest in Germany-Summit in Berlin. URL: https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/invest-in-germany-summit-2457594
[2] Invest in Germany Summit (2026). Invest in Germany Summit, Berlin, 19–20 October 2026. URL: https://summit.invest-in-germany.com/
[3] Hennecke H. J. (o. J.). Friedrich Merz. Konrad-Adenauer-Stiftung, Geschichte der CDU. URL: https://www.kas.de/de/web/geschichte-der-cdu/personen/biogramm-detail/-/content/friedrich-merz-3
[4] Bundesregierung (2025). Statement des Kanzlers zur Initiative „Made for Germany“. URL: https://www.bundesregierung.de/breg-de/suche/statement-kanzler-made-for-germany-2366322
[5] deutschland.de / dpa (2026). Initiative „Made for Germany“ will 850 Milliarden Euro investieren. 1. Oktober 2026. URL: https://www.deutschland.de/de/news/initiative-made-for-germany-will-850-milliarden-euro-investieren
[6] Bundesministerium der Finanzen (2026). BMF-Monatsbericht September 2026: Bruttoinlandsprodukt. URL: https://www.bundesfinanzministerium.de/Monatsberichte/Ausgabe/2026/09/Inhalte/Kapitel-5-Statistiken/5-3-s28-bruttoinlandsprodukt.html?nn=237786
[7] OECD (2026). Taxing Wages 2026: Overview. Paris: OECD Publishing. URL: https://www.oecd.org/en/publications/taxing-wages-2026_3a5169ef-en/full-report/overview_d93131c3.html
[8] Hoffmann D. (2026). Bundesbank-Daten offenbaren bislang unterschätzte Dimension: Bürokratiekosten von bis zu 672 Milliarden Euro – mehr als ein Siebtel der deutschen Wirtschaftsleistung. Institut für konservative Wirtschaftspolitik. URL: https://institutkw.de/bundesbank-daten-offenbaren-bislang-unterschaetzte-dimension-buerokratiekosten-von-bis-zu-672-milliarden-euro-mehr-als-ein-siebtel-der-deutschen-wirtschaftsleistung/
[9] OECD (2026). PISA 2025 Ergebnisse (Band I): Deutschland. Paris: OECD Publishing. URL: https://www.oecd.org/de/publications/pisa-2025-ergebnisse-band-i_eade94cd-de/deutschland_8a1ce578-de.html
[10] ifo Institut (2026). ifo Geschäftsklimaindex gestiegen (September 2026). Pressemitteilung vom 24. September 2026. URL: https://www.ifo.de/pressemitteilung/2026-09-24/ifo-geschaeftsklimaindex-gestiegen-september-2026
[11] Schwartz M., Gerstenberger J. (2026). KfW-Mittelstandspanel 2026: Mittelstand in guter Position, den Aufschwung in Deutschland mitzutragen. KfW Research. URL: https://www.kfw.de/PDF/Download-Center/Konzernthemen/Research/PDF-Dokumente-KfW-Mittelstandspanel/KfW-Mittelstandspanel-2026.pdf
[12] Kofner C. (2026). Welche Wirtschaftspolitik Deutschland jetzt braucht: Nachfrage stabilisieren, Standortattraktivität wiederherstellen, Souveränität zurückgewinnen. Institut für konservative Wirtschaftspolitik. URL: https://institutkw.de/welche-wirtschaftspolitik-deutschland-jetzt-braucht-nachfrage-stabilisieren-standortattraktivitaet-wiederherstellen-souveraenitaet-zurueckgewinnen/
[13] Amprion (2026). Amprion vergibt Milliardenauftrag an japanischen Partner Sumitomo. Unternehmensmitteilung. URL: https://www.amprion.net/Presse/Presse-Detailseite_94848.html
[14] GlobalFoundries (2025). GlobalFoundries plant Milliarden-Investition zum Ausbau der Chipfertigung in Deutschland. Unternehmensmitteilung vom 28. Oktober 2025. URL: https://gf.com/de/news-and-events/news/globalfoundries-plans-billion-euro-investment-to-expand-chip-manufacturing-in-germany/
[15] Siemens (2026). Siemens baut für über 200 Millionen Euro Zukunftsfabrik in Amberg. Pressemitteilung vom 4. März 2026. URL: https://press.siemens.com/global/de/pressemitteilung/siemens-errichtet-digitale-zukunftsfabrik-amberg
[16] Infineon Technologies (2023). Infineon setzt Startschuss für neues Werk in Dresden. Unternehmensmitteilung. URL: https://www.infineon.com/de/press-release/2023/infxx202302-058
[17] Microsoft (2024). Fit für das KI-Zeitalter: Microsoft investiert 3,2 Milliarden Euro, um KI-Infrastruktur und Cloud-Kapazitäten in Deutschland mehr als zu verdoppeln sowie Fachkräfte zu qualifizieren. 15. Februar 2024. URL: https://news.microsoft.com/de-de/fit-fuer-das-ki-zeitalter-microsoft-investiert-32-milliarden-euro-um-ki-infrastruktur-und-cloud-kapazitaeten-in-deutschland-mehr-als-zu-verdoppeln-sowie-fachkraefte-zu-qualifizieren/
[18] Rheinmetall (2024). Nationale Sicherheitsvorsorge: Rheinmetall baut neue Munitionsfabrik – Symbolischer Spatenstich mit dem Bundeskanzler und der Ministerpräsidentin Dänemarks. 12. Februar 2024. URL: https://www.rheinmetall.com/de/media/news-watch/news/2024/02/2024-02-12-rheinmetall-baut-neue-munitionsfabrik-in-unterluess-spatenstich-mit-bundeskanzler-scholz
[19] Deutsche Telekom (2025). KI-Turbo für Gigafactories: Telekom bildet europäische KI-Infrastruktur mit NVIDIA für Industrie. 13. Juni 2025. URL: https://www.telekom.com/de/newsroom/aktuelles/medieninformationen/2025/06/ki-turbo-fuer-gigafactories
[20] Statistisches Bundesamt (2026). Materielles Nettoanlagevermögen der nichtfinanziellen Kapitalgesellschaften, preisbereinigter Kettenindex, 2020 = 100, bis 2025. Datenreihe 81000BJ106, über DBnomics. URL: https://db.nomics.world/DESTATIS/81000BJ106/DG.VGR-VMA-01.VGRPKM.VGRNET.VGRWSK002.VGR045
[21] Statistisches Bundesamt (2026). Materielles Nettoanlagevermögen der Gesamtwirtschaft, preisbereinigter Kettenindex, 2020 = 100, bis 2025. Datenreihe 81000BJ106, über DBnomics. URL: https://db.nomics.world/DESTATIS/81000BJ106/DG.VGR-VMA-01.VGRPKM.VGRNET.VGRWSK001.VGR045
[22] ifo Institut (2019). ifo Geschäftsklima leicht erholt: Ergebnisse der ifo Konjunkturumfragen im September 2019. 24. September 2019. URL: https://www.ifo.de/sites/default/files/2019-09/ku-2019-09-pm-gesch%C3%A4ftsklima-DT.pdf
[23] Deutsche Bundesbank (2026). Die deutsche Zahlungsbilanz für das Jahr 2025. Monatsbericht März 2026. URL: https://publikationen.bundesbank.de/publikationen-de/berichte-studien/monatsberichte/monatsbericht-maerz-2026-988542?article=die-deutsche-zahlungsbilanz-fuer-das-jahr-2025-988552
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